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16. Januar 2012

Warsteiner verkauft weniger Bier

Bei Deutschlands einstmals größter Biermarke Warsteiner hat sich der langjährige Abwärtstrend 2011 fortgesetzt. Das Absatzvolumen der Stammmarke im Inland ging um 2,3 Prozent auf 2,2 Millionen Hektoliter zurück, teilte das Familienunternehmen am Freitag mit. Zuwächse bei Biermix-Produkten und dem alkoholfreien Bier der Marke Warsteiner hätten den Rückgang beim Pils nicht ausgeglichen. Auch der Auslandsabsatz sei rückläufig gewesen.

„In einem weiterhin schwierigen Umfeld freuen wir uns über den Erfolg unserer neuen Produkte, die beweisen, dass man sich mit guten Innovationen am Markt durchsetzen kann“, sagte die geschäftsführende Gesellschafterin der Gruppe, Catharina Cramer, laut Mitteilung. So habe der Absatz von Warsteiner alkoholfrei 2011 unterstützt von der Werbung mit den Klitschko-Brüdern um über 45 Prozent zugelegt. 1994 hatte das Familienunternehmen nach früheren Angaben noch 6,3 Millionen Hektoliter Bier der Marke Warsteiner gebraut. 2010 schien die Talsohle erreicht – der Inlandsabsatz der Stammmarke stieg minimal um 0,2 Prozent. Die Brauerei aus dem Sauerland geht davon aus, dass im vergangenen Jahr auch der gesamte deutsche Biermarkt geschrumpft ist. Nach einem Ranking der Fachzeitschrift „Inside“ war Warsteiner im ersten Halbjahr 2011 die viertgrößte Biermarke in Deutschland nach den Marken Oettinger, Krombacher und Bitburger. (dpa)