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9. März 2012

Anlagenbauer Manz wächst vor allem mit Flachbildschirmen

Beim Reutlinger Maschinenbauer Manz gerät das traditionelle Geschäft mit der Solarbranche allmählich in den Hintergrund. Im vergangenen Jahr erreichte das Familienunternehmen vor allem durch das starke Segment mit Flachbildschirmen nach vorläufigen Zahlen einen Rekordumsatz um 240,5 Millionen Euro. Das waren 33 Prozent mehr als im Vorjahr. Vor Steuern (EBT) erwirtschaftete Manz laut Mitteilung vom Donnerstag einen Gewinn von

2,2 Millionen Euro nach 0,7 Millionen im Vorjahr. Angaben zum Nachsteuerergebnis machte das Unternehmen nicht.

Zum ersten Mal hat der traditionelle Solar-Anlagenbauer im vergangenen Jahr sein Geld vor allem mit Anlagen für die Produktion von Flachbildschirmen und Touchpanels für Tabletcomputer und Smartphones verdient. Der Umsatz in diesem Bereich stieg um knapp 68 Prozent auf 98,5 Millionen Euro. Das Solar-Geschäft habe hingegen wegen eines massiven Auftragseinbruchs im Sommer nur um 10,5 Prozent auf 72,6 Millionen Euro zugelegt, teilte das Familienunternehmen mit. Den vollständigen Geschäftsbericht will die Manz AG am 28. März veröffentlichen. Das Unternehmen beschäftigt rund 2.000 Mitarbeiter. (dpa)