Aktuelles
30. März 2012

Familienunternehmer begrüßen Ablehnung der Schlecker-Bürgschaft

Familienunternehmer-Präsident Lutz Goebel

Der Verband „Die Familienunternehmer“ hält die Entscheidung der FDP, der Schlecker-Bürgschaft nicht zuzustimmen, für richtig. „Die Kunden haben sich gegen einen Einzelhändler und sein Geschäftsmodell entschieden. Das muss die Politik als Marktentscheidung mündiger Verbraucher akzeptieren. Der Staat kann Kunden auch nicht durch die Verteilung von Schlecker-Einkaufgutscheinen steuern“, sagte Verbandspräsident Lutz Goebel in einer Mitteilung. Es gebe inzwischen mehrere öffentliche Aufforderungen großer Handelshäuser und auch von direkten Schlecker-Wettbewerbern an die Schlecker-Mitarbeiter, sich auf die offenen Stellen in ihren Unternehmen zu bewerben. Insgesamt seien über 25.000 Arbeitsplätze im deutschen Einzelhandel unbesetzt. „Wozu soll dann eine Transfergesellschaft gut sein, außer den Wettbewerb im Handel zu verzerren? Die Politik sollte aus den Beispielen wie Holzmann, Opel oder Quelle gelernt haben“, so Goebel weiter.