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5. März 2012

Studie: Vergütung von Beiräten lässt zu wünschen übrig

Beiräte im Mittelstand:

Die Arbeit von Beiräten in mittelständischen Unternehmen wird immer professioneller und komplexer. Doch laut einer aktuellen Studie des auf Familienunternehmen spezialisierten Beratungsunternehmens Bfun spiegelt sich dies nur unzureichend in Höhe der Vergütung der einzelnen Beiratsmitglieder wider. Bei jedem zweiten befragten Unternehmen gab es sogar seit Einführung des Beirats keine Anpassung des Vergütungsmodells. Durchschnittlich liegt die jährliche Vergütung für einfache Beiratsmitglieder bei rund 12.000 Euro. Nur in zwölf Prozent der Unternehmen verdienen Beiräte zwischen 20.000 und 30.000 Euro. „Vergütungen über 30.000 Euro sind eine absolute Ausnahme“, unterstreicht das Beratungsunternehmen. In 43 Prozent der befragten Unternehmen erhält der Beiratsvorsitzende die gleiche Vergütung wie einfache Beiratsmitglieder.

„Die Beiratsarbeit im deutschen Mittelstand hat in den letzten Jahren an Professionalität gewonnen. Die Beiräte sind mit drei bis fünf Mitgliedern in der Regel schlank gestaltet, was sich positiv auf die Effizienz der Arbeitsprozesse auswirkt. Die Vergütung fällt allerdings ebenfalls schlank aus“, sagt Bfun-Chef Christoph Achenbach. „Eine angemessene Vergütung sollte die Zunahme von Komplexität und Verantwortung innerhalb vieler Gremien sowie die steigende Nachfrage nach qualifizierten Beiräten berücksichtigen. Daher sollten nicht nur die Besetzung, Ziele und Effizienz der Beiratsgremien regelmäßig überprüft werden, sondern auch die Vergütung der Beiratsmitglieder“, so sein Tipp. Weitere Informationen zur Studie gibt es auf der Homepage des Unternehmens.

www.bfun.de