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24. April 2012

Boehringer Ingelheim wächst dank guter Geschäfte in Amerika

Gute Geschäfte in Übersee haben dem Pharmakonzern Boehringer Ingelheim 2011 ein Umsatzplus eingebracht. Obwohl der europäische Markt schwächelte, wuchsen die Erlöse währungsbereinigt um 6,2 Prozent auf 13,2 Milliarden Euro, wie das Familienunternehmen am Dienstag in Ingelheim am Rhein mitteilte. Der Jahresüberschuss wuchs von 888 Millionen Euro auf 1,48 Milliarden Euro.

Für 2012 erwartet die Unternehmensführung ein Umsatzplus „im hohen einstelligen Bereich“. Vorstandssprecher Andreas Barner kündigte an, dass Deutschlands zweitgrößter Pharmakonzern weiter „erheblich“ in seine Forschung und Entwicklung investieren wolle. Knapp 46 Prozent des Konzernumsatzes seien in Amerika erwirtschaftet worden, wichtigster Absatzmarkt für Boehringer. Die Erlöse legten dort 2011 um 6,3 Prozent zu. Der Umsatz in Europa ging dagegen um 1,3 Prozent auf vier Milliarden Euro zurück. Das Unternehmen erklärte das Minus mit „stärkeren politischen Regulierungen“. Das stärkste Umsatzwachstum verzeichnete der Pharmakonzern in der Region Afrika/Australien/Asien mit einem Plus von 9,9 Prozent auf rund 3 Milliarden Euro. (dpa)