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20. April 2012

Familienunternehmer warnen vor Einführung der Vermögensteuer

Familienunternehmer-Präsident Lutz Goebel

Der Verband „Die Familienunternehmer“ hat den Vorschlag der SPD-geführten Bundesländer, eine Vermögensteuer einzuführen, scharf kritisiert. „Eine rote Vermögenssteuer oder eine grüne Vermögensabgabe dient nur dazu, die betriebliche Eigenkapitalbildung immens zu erschweren. Sie geht direkt voll gegen die Investitionen und damit direkt gegen Arbeitsplätze“, sagte Verbandspräsident Lutz Goebel. Unternehmen würden zudem damit wieder abhängiger von den Banken, deren Fähigkeit zur Kreditvergabe ohnehin geschwächt sei.

Auch für die Haushalte der Länder wie Nordrhein-Westfalen sieht Goebel langfristig negative Folgen, sollte die Vermögensteuer umgesetzt werden. „Wir brauchen jetzt eine Politik der Krisenprävention. SPD und Grüne betreiben Krisenverschärfung. Entscheidend ist, dass unter den von einer Vermögensteuer betroffenen Unternehmen auch alle mittleren und größeren Familienunternehmen sein werden, die weiter für den Großteil der Beschäftigungsverhältnisse stehen“, so der Verbandspräsident weiter und fordert ein Gutachten, das die Auswirkungen der Vermögensteuer auf die Zahl der Arbeitsplätze genau unter die Lupe nimmt.