Aktuelles
10. Mai 2012

Optimismus der Familienunternehmen leicht gedämpft

Die großen Familienunternehmen in Deutschland wollen auch in diesem Jahr mehrheitlich ihre Investitionen erhöhen und neue Mitarbeiter einstellen. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Ausblick aber etwas weniger optimistisch – das ergab die eine am Donnerstag vorgestellte Befragung des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn (IfM) bei gut 400 Firmen, die von Familien kontrolliert werden. Demnach planen 43 Prozent der Unternehmen die Zahl ihrer Mitarbeiter zu erhöhen, ein Jahr zuvor waren es noch 67 Prozent.

Auch bei den Investitionen ist der Ausblick leicht gedämpft. 54 Prozent der Befragten erwarten in diesem Jahr höhere Investitionen, zwölf Prozent geringere. Vor einem Jahr wollten 66 Prozent die Etats aufstocken und fünf Prozent verkleinern (Rest: unverändert). Insgesamt erwarten rund zwei Drittel der großen Familienunternehmen einen höheren Umsatz als im Vorjahr. Als größte Familienunternehmen wurden für die Studie jene Unternehmen mit mindestens 50 Millionen Euro Jahresumsatz identifiziert, an denen maximal drei Familien mindestens 50 Prozent der Anteile halten. Auftraggeber der Untersuchung, die seit 2010 halbjährlich wiederholt wird, sind der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und die Deutsche Bank. (dpa)