Aktuelles
26. Juni 2012

Anlageprodukt Mittelstand

Investieren in Familienunternehmen

Christoph Schopp ist Vorstand der GBK.

Familienunternehmen und mittelständische Unternehmen sind weit schneller aus der Krise gekommen als große Unternehmen. Viele von ihnen bestehen bereits seit Jahrzehnten oder über 100 Jahren erfolgreich am Markt. Das sollte sie eigentlich zu einem gesuchten Objekt für Geldanleger machen. Allerdings findet man nur wenige Möglichkeiten, in solche Unternehmen zu investieren, abgesehen von einigen wenigen in den verschiedenen Börsenindizes notierten oder am Anleihemarkt vertretenen Unternehmen. Die Aktie der GBK Beteiligungen AG bietet eine Alternative.

Die GBK ist eine seit 1969 bestehende banken- und branchenunabhängige Beteiligungsgesellschaft. Sie erwirbt Beteiligungen an nicht börsennotierten, mittelständischen Unternehmen im deutschsprachigen Raum. 2002 ist sie eine Kooperation mit der Hannover Finanz Gruppe eingegangen, die die Beteiligungsmöglichkeiten an mittelständischen Unternehmen im deutschsprachigen Raum sichert. Dabei legen die Hannoveraner Wert auf ein nachhaltiges und langfristiges Engagement. Das macht sie besonders für Familienunternehmen interessant, die einen Investor zur Finanzierung von Nachfolgelösungen oder Wachstum suchen. Die GBK hält nach zehnjähriger Kooperation fast ausschließlich Beteiligungen an denselben Unternehmen wie die Hannover Finanz.

Christoph Schopp, Vorstand der GBK sieht in der Kooperation entscheidende Vorteile: „Wir haben über die Hannover Finanz einen sehr guten Marktzugang in Deutschland, Österreich und der Schweiz und können uns auch an größeren Mittelständlern beteiligen. Gleichzeitig können wir durch die Zusammenarbeit unsere Kosten entscheidend senken. Denn die Akquisition der Beteiligungen, die Vertragsverhandlungen, die Betreuung der Beteiligungen und auch der Verkauf der Anteile erfolgen mit Unterstützung unseres Partners, ohne dass GBK einen eigenen großen Verwaltungsapparat vorhalten muss. Das kommt unseren Anlegern in Form von hohen Ausschüttungen zugute.“ Die breite Risikostreuung ist nach Angaben des Vorstands ein weiterer Vorteil. „Unser größtes Einzelinvestment beträgt weniger als zehn Prozent, unser größtes Brancheninvestment 22 Prozent des investierten Kapitals.“

Portfolio mit Familienunternehmen

Die Aktien der GBK werden an deutschen Börsen unter der Wertpapierkennnummer 585090 gehandelt. Die Streubesitzquote beträgt 60 Prozent. Das Portfolio enthält Anteile an insgesamt 34 Beteiligungen mit einem Investitionsvolumen von über 30 Millionen Euro. Darunter befinden sich viele Familienunternehmen wie die Biesterfeld Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG, die BÜFA GmbH & Co. KG, Faist ChemTec Holding GmbH, Henkelhausen Holding GmbH, der Handschuhhersteller Ziener und das Hamburger Unternehmen Mackprang. Anleger können mit nur einer GBK-Aktie in ein Portfolio mittelständischer Unternehmensbeteiligungen investieren, zu dem ansonsten nur institutionelle Anleger wie Versicherungen und Banken Zugang haben.

„Inzwischen nutzen auch Unternehmer wie Dirk Rossmann die GBK als Geldanlage“, sagt Schopp. „Sie wissen, dass sich hinter unseren Beteiligungen solide Unternehmen mit entsprechenden Sachwerten und langfristigem Denken verbergen.“ Ein Plus ist sicherlich auch, dass Anleger Aktien jederzeit verkaufen können. In einem schlechten Kapitalmarktumfeld kann das allerdings eventuell mit Verlusten verbunden sein. Insofern gilt auch für ein Investment in die GBK-Aktie das Grundprinzip der Aktienanlage, nur Geld dafür zu verwenden, das man übrig hat.

Investment mit Potenzial

Was den Anleger interessiert, ist die Rendite seines Investments. Hier kann die GBK punkten. Im Geschäftsjahr 2011 erhöhte sich die Summe aller Erträge deutlich von 4,3 Millionen Euro in 2010 auf 5,9 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss nach Steuern stieg um 24 Prozent auf 1,9 Millionen Euro. Die Ausschüttung von 25 Cent je Aktie führte bei Zugrundelegung des Aktienkurses am Bilanzstichtag zu einer Ausschüttungsrendite von 4,2 Prozent. Die Ausschüttungsquote von 88 Prozent des Bilanzgewinns zeigt die Ausschüttungsorientierung der Gesellschaft. Der Kurs der Aktie stieg im Jahr 2011 gegen den allgemeinen Börsentrend um über 25 Prozent auf sechs Euro. Und für das Geschäftsjahr 2012 gab die Gesellschaft einen positiven Ausblick.

Verschiedene Analysten bestätigen, dass die Aktie noch Luft nach oben hat. Warburg Research zum Beispiel rechnet mit einem mindestens zweistelligen Anstieg der Erträge sowie mit mindestens einem profitablen Beteiligungsverkauf im Jahr 2012. Die bereits in 2012 eingegangenen Beteiligungen in Höhe von 3,5 Prozent an Ziener und 6,2 Prozent an Mackprang bewerten die Analysten von Warburg ebenfalls positiv – beide Unternehmen würden profitables Wachstum aufweisen.“Eine Beteiligung an der GBK bietet Investoren die Möglichkeit, sich ohne die Restriktion klassischer Private Equity Fonds durch Laufzeiten, Haltefristen oder Mindestvolumen im Private-Equity-Markt zu engagieren und dabei außerdem von den Kompetenzen der Hannover Finanz zu profitieren“, so die Analysten weiter.

Auch der so genannte Innere Wert der Aktie von 8,17 Euro signalisiert, dass die Aktie durchaus noch über weiteres Potenzial verfügt. „Der Aufsichtsrat der GBK erteilt jedes Jahr den Auftrag für ein Gutachten zur Bestimmung des Inneren Werts der Aktie. Denn durch unsere Bilanzierung nach HGB sind die Wertsteigerungen unserer Beteiligungen in der Bilanz nicht sichtbar“, erläutert Schopp. „Das erfolgt erst, wenn wir die Beteiligung verkaufen. Deshalb wird in dem Gutachten der Zeitwert für jede einzelne Beteiligung festgestellt und daraus mit einem anerkannten Verfahren der Innere Wert für eine GBK-Aktie berechnet.“ Das sei keine Garantie für eine positive Entwicklung der Aktie, könne aber als Indikator und zur Orientierung dienen. Dass er kontinuierlich steigt und selbst im Krisenjahr 2009 nur marginal gesunken sei, zeige die Solidität der Investments. „Natürlich können auch wir uns nicht vom aktuellen wirtschaftlichen Trend abkoppeln“, so der Vorstand im Hinblick auf Krisen und Börsenumfeld. „Unsere breite Risikostreuung ist jedoch auch hier ein Pluspunkt. Außerdem bin ich davon überzeugt, dass Beteiligungskapital als befristetes zusätzliches Eigenkapital auch für den Mittelstand zunehmend zu einer Säule der Unternehmensfinanzierung wird, auf die man nicht mehr verzichten kann.“

www.gbk-ag.de