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25. Juni 2012

Krauss-Maffei-Gesellschafter regt Fusion mit Rheinmetall an

Die Panzerschmiede Krauss-Maffei Wegmann (KMW) sollte nach den Vorstellungen ihres Miteigentümers Burkhart von Braunbehrens mit dem Rüstungskonzern Rheinmetall zusammengehen. „Es wäre sinnvoll, wir würden den Weg mit Rheinmetall in eine gemeinsame AG gehen“, sagte von Braunbehrens der „Financial Times Deutschland“ (Montag). Der Künstler hält aber nur wenige Anteile an dem äußerst verschwiegenen Familienunternehmen und war nach seiner öffentlichen Kritik an einem möglichen Panzer-Geschäft mit Saudi-Arabien erst vor kurzem aus den Gesellschafter-Gremien wieder abberufen wurden. Von Braunbehrens hatte in den vergangenen Wochen mehrfach den möglichen Verkauf von Kampfpanzern des Typs Leo 2 an die Saudis scharf kritisiert und auch an Bundespräsident Joachim Gauck appelliert, den Deal zu stoppen. KMW äußert sich wie Rheinmetall dazu nicht. (dpa)