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4. Juli 2012

Unternehmensrating prognostizieren

Neues Bewertungsmodul mit hoher Genauigkeit

Peter Thilo Hasler ist Vorstand der Blättchen & Partner AG.

Das Rating wird auch für mittelständische und Familienunternehmen immer wichtiger, wenn es um die Beschaffung von Fremdkapital geht. Allerdings ist es für viele Unternehmen ein Buch mit sieben Siegeln und so manchem ist sein Rating völlig unbekannt. Die Blättchen & Partner AG, die als eine der führenden Corporate-Finance-Experten gilt, hat jetzt ein Bewertungsmodul entwickelt, mit dem sich das quantitative Rating von Unternehmen mit einer hohen Wahrscheinlichkeit bestimmen lässt.

Unternehmen, die Fremdkapital aufnehmen wollen, können so die ratingrelevanten Kennzahlen frühzeitig beeinflussen und die Finanzierungskosten senken. Mittelständische Unternehmen werden im Rahmen ihrer Fremdfinanzierung immer häufiger gezwungen, ein externes Unternehmensrating einzuholen.

Dies gilt sowohl für Emittenten von Mittelstandsanleihen und Schuldscheindarlehen, aber auch für Unternehmen, die einen Bankkredit von mehr als einer Million Euro aufnehmen möchten. Das Rating-Ergebnis hat erheblichen Einfluss auf die Finanzierungskonditionen, insbesondere den Zinssatz, aber auch auf Covenants, Sicherheiten und Informationsfolgepflichten.

Jahresabschluss reicht

Um den Emittenten bereits bei der Grundsatzentscheidung, welche Form der Fremdfinanzierung gewählt werden soll, eine fundierte Entscheidungshilfe zu geben, haben die Münchner Experten ein ökonometrisches Verfahren entwickelt, mit dem das zu erwartende Ergebnis einer externen Rating-Agentur mit hoher Wahrscheinlichkeit bestimmt werden kann. Dr.

Konrad Bösl und Peter Thilo Hasler, Vorstände der Blättchen & Partner AG,

erläutern: „Durch eine detaillierte Auswertung der das Ratingergebnis bestimmenden Kennzahlen können frühzeitig Maßnahmen ergriffen werden, mit denen das quantitative Rating bereits im Vorfeld der Kapitalmaßnahme verbessert werden kann. Da das Rating erheblichen Einfluss auf die Finanzierungskosten und -konditionen des Unternehmens hat, kann so die Zinsbelastung signifikant reduziert werden.“

Das von Blättchen & Partner entwickelte Verfahren basiert auf der detaillierten Auswertung der Jahresabschlüsse aller Unternehmen, die bisher in Deutschland eine Mittelstandsanleihe begeben haben. „Wir haben eine Vielzahl von Kennzahlen extrahiert, die im Ratingverfahren entscheidend sind und haben zusätzlich analysiert, in welchem Ausmaß sie Bedeutung haben“, erläutert Hasler. „Mit Hilfe von mathematischen und statistischen Berechnungen haben wir eine Formel entwickelt, die eine verlässliche indikative Einschätzung des quantitativen Ratings mit einer Genauigkeit von nur einer Stufe auf der Rating-Skala erlaubt.

Interessierten Unternehmen erstellt die auf Börsengänge, Anleiheemissionen, Unternehmensbeteiligungen und M&A-Transaktionen sowie Managementbeteiligungsprogramme und der kaufmännische Unternehmenssteuerung spezialisierte Beratungsgesellschaft eine kostenlose, unverbindliche und absolut vertrauliche Prognose des zu erwartenden externen Ratings. Für eine individuelle Berechnung benötigen die Experten lediglich den letzten Jahresabschluss.

www.blaettchen.de