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13. August 2012

Fischer-Chef will Verantwortung an Externen abgeben

Der bislang familienregierte

Dübelhersteller Fischer stellt sich nach dem gescheiterten

Generationswechsel auf einen Manager von außen ein. Er bereite eine

solche Lösung vor, sagte Firmenchef Klaus Fischer dem „Handelsblatt“

am 13. August. „Ich werde eine externe Führungskraft holen und sukzessive

Verantwortung abgeben.“

Zugleich betonte er aber, dass die Unternehmensgruppe aus

Waldachtal ein Familienunternehmen bleiben soll. „Familienmitgliedern

soll der Weg ins Unternehmen natürlich nicht verbaut werden. Über

eine entsprechende Lösung denke ich gerade nach. Es pressiert jetzt

ja nicht. Ich suche in aller Ruhe eine Lösung.“ Klaus Fischer hatte

im April 2012 überraschend wieder die Leitung des Unternehmens von seinem

Sohn Jörg übernommen, der erst gut ein Jahr zuvor in die

Geschäftsführung eingestiegen war.

Zuletzt hatte der neue und alte Chef betont, Ziel bleibe es, „dass

jemand aus der Familie das Unternehmen weiterführen kann“. Ein

externer Manager war den damaligen Aussagen nach eher eine Option auf

Zeit. (dpa)