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15. Januar 2013

Warsteiner stoppt Abwärtstrend

Deutschlands einstmals größte Biermarke Warsteiner hat im vergangenen Jahr den Abwärtstrend gestoppt. Sowohl im Inland wie auch im Ausland sei der Absatz der Stammmarke um 0,5 Prozent gestiegen, teilte das Familienunternehmen am Dienstag mit. Die Zuwächse kommen vor allem durch ein Plus bei alkoholfreiem Bier und Radler, der Pilsabsatz ist nach Brauereiangaben stabil geblieben.

Im Inland verkaufte Warsteiner knapp über 2,2 Millionen Hektoliter Bier. „Unsere Entwicklung ist besonders erfreulich, da der deutsche Biermarkt im vergangenen Jahr erneut zurückgegangen ist“, sagte Brauereichefin Catharina Cramer. Einbußen habe man beim Fassbier hinnehmen müssen, dafür sei der Flaschenbier-Absatz um zwei Prozent gestiegen. Damit habe Warsteiner die Marktanteile im Handel ausgebaut. Der Umsatz der Warsteiner-Gruppe, zu der unter anderem auch die Marken Paderborner, Isenbeck, Weissenburg und Frankenheim gehören, sei um 1,6 Prozent auf 530 Millionen Euro gestiegen, so die Brauerei. Zum Gewinn macht das Familienunternehmen traditionsgemäß keine Angaben. (dpa)