Aktuelles
11. Februar 2013

Quartals-Umfrage von Die Familienunternehmer

Quartals-Umfrage von Die Familienunternehmer:

Die Verbände „Die Familienunternehmer“ und „Die Jungen Unternehmer“ bewerten die wirtschaftliche Stimmung in ihrer aktuellen Quartalsumfrage mit der Durchschnittsnote von 2,5. Das ist eine Verbesserung um 0,1 Punkte im Vergleich zum Vorquartal. Die Auftragslage wurde im ersten Quartal 2013 erneut mit dem Wert 2,5 benotet, 0,2 Punkte besser als im 4. Quartal 2012. Noch signifikanter ist der Aufwärtstrend bei den Investitionsabsichten und der Schaffung neuer Arbeitsplätze: 40 Prozent der befragten Unternehmer wollen Erweiterungsinvestitionen vornehmen und 31 Prozent zusätzliche Arbeitsplätze schaffen. Im Vorquartal planten nur 31 Prozent, ihre Unternehmen zu erweitern und 23 Prozent ihre Mitarbeiterzahl zu erhöhen. Die Zahl der offenen Stellen steigt auch wieder an.

„Die Stimmungslage in den deutschen Familienunternehmen hat sich zu Jahresbeginn deutlich gebessert. Aber allen in Wirtschaft und Politik, insbesondere in den Oppositionsparteien, muss klar sein: Haupthemmnis für Investitionen und damit auch für zusätzliche Arbeitsplätze bleibt die Unberechenbarkeit der Finanz- und Wirtschaftspolitik. Das gilt insbesondere, wenn den Betrieben durch eine Vermögensteuer oder -abgabe massiv Substanz entzogen wird und Bonität verloren geht. Vergleichen wir die Zahlen der vergangenen Quartale, so ist die Stimmungslage insgesamt nicht stabil. In einem solchen Umfeld sind Wahlversprechen zu Steuererhöhungen Gift für die deutsche Wirtschaft“, kritisierte Verbandspräsident Lutz Goebel.

Einen verteuerten oder sogar verknappten Zugang zu Fremdkapital kann die große Mehrheit der Befragten nicht feststellen. Im Gegenteil: 95 Prozent der Befragten hatten im vergangenen Quartal keine, konstante oder sogar sinkende Kreditkosten.

www.familienunternehmer.eu