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30. März 2014

Beste Sozialpolitik: Mehr Menschen in Arbeit

Der Verband „Die Jungen Unternehmer“ kritisiert die Forderungen der Gewerkschaften nach Beschränkungen der Zeitarbeit und des Niedriglohnsektors. „Es ist immer die gleiche alte Leier, es wird auf alles eingeprügelt, was Arbeit geschaffen hat. In den letzten Jahren wurde in Deutschland bewiesen: Mehr Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt sorgt für neue Jobs. Gerade durch den Zuwachs bei der Zeitarbeit und mit der Einführung des Niedriglohnsektors haben wir es geschafft, Arbeitsplätze für die Menschen zu schaffen, die vorher lange arbeitslos waren. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist von 2007 bis 2012 von 1,73 auf 1,03 Millionen zurückgegangen. Das größte Armutsrisiko ist und bleibt Arbeitslosigkeit. In die aber werden Hunderttausende zurückgestoßen, wenn die Gewerkschaftsforderungen erfüllt werden. Die Generationengerechtigkeit wird dabei völlig außer Acht gelassen: Aktuell gilt die Umverteilung als Allheilmittel. Aber welche Antworten haben die Gewerkschaften für die Zukunft?“, kritisierte Lencke Wischhusen, Bundesvorsitzende von „Die Jungen Unternehmer“.

Zur Gewerkschaftskampagne zur Rentenpolitik erklärte Wischhusen: „Die Rente reicht in der Regel, wenn man durchgehend mit Vollzeitjob gearbeitet hat. Aktuell sind nur 2,6 Prozent der Leistungsberechtigten der Grundsicherung älter als 65 Jahre. Von Altersarmut kann heute also kaum eine Rede sein. Dennoch wird es wichtig sein, mehr und mehr selbst privat und betrieblich für das Alter vorzusorgen. Denn das Rentenniveau sinkt infolge des demografischen Wandels. Offen gesagt: Es muss auch sinken, damit die Beiträge nicht allzu stark für die nächste Generation ansteigen und den Faktor Arbeit nicht so belasten, dass die Arbeitslosigkeit erneut wächst.“