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10. Mai 2014

Jungunternehmer: Generationengerechtigkeit ins Grundgesetz

68 Prozent der deutschen Bevölkerung sind dafür, die Generationsgerechtigkeit im Grundgesetz zu verankern. Das ergab eine vom Verband „Die jungen Unternehmer“ in Auftrag gegebene und von Marktforschungsinstitut TNS Emnid durchgeführte Befragung zum Thema Generationengerechtigkeit. Befragt wurden über 1.000 Bundesbürger.

„Die Umfrage zeigt: Die deutsche Bevölkerung toleriert die finanzielle Verschwendung nicht länger. Es ist Zeit zu handeln. Ähnlich wie die Schuldenbremse muss auch Generationengerechtigkeit im Grundgesetz verankert werden. Dabei ist der Abbau der Staatsverschuldung nur ein Aspekt“, kommentierte die Bundesvorsitzende des Verbands, Lencke Wischhusen, das Ergebnis. Finanzielle Lücken bei den Sozialversicherungen und Pensionen sowie bei der Energiewende und Eurorettung würden die junge Generation mit 9,3 Billionen Euro belasten. Diese enorme Summe mache deutlich, wie sehr schon heute der Handlungsspielraum der Jüngeren eingeschränkt sei. „Nur mit einer sofortigen Begrenzung der Belastungen im Grundgesetz erhalten wir das bisschen Gestaltungsfreiheit, das die junge Generation noch hat“, so Wischhusen weiter.

Der Verband fordert, die Generationengerechtigkeit als freiheitliches Grundrecht auf Entfaltung und Gestaltungshoheit über das eigene Leben in Art. 2 des Grundgesetzes als neuen Abs. 3 aufzunehmen. Mit dieser Forderung im Gepäck starten die Jungunternehmer am 3. Juli die „Tour der Generationengerechtigkeit“ in Düsseldorf. Dabei ziehen die Unternehmer mit einer Riesen-Wippe auf die Marktplätze der Republik und möchten mit dieser Aktion zeigen, wie der immer weiter wachsende Schuldenberg und die Belastungen zum Beispiel aus der Eurokrise oder der Energiewende „die nächste Generation in der Luft hängen lassen“. Die Tour-Termine: 3.7. Düsseldorf, 1.8. Dortmund, 14.8. Hamburg, 28.8. Stuttgart, 4.9. München, 11.9. Frankfurt, 16.9. Berlin.

www.tour-der-generationengerechtigkeit.eu