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9. Juni 2014

Otto-Konzern prüft Beteiligung an Görtz

Der Handels- und Dienstleistungskonzern Otto Group prüft eine mögliche Beteiligung an der Schuhhandelskette Görtz. Einen entsprechenden Bericht des „Hamburger Abendblatts“ wollten Sprecher beider Unternehmen am Dienstag nicht kommentieren. Nach dpa-Informationen sind die Gespräche dazu noch in einer Frühphase und der Ausgang höchst ungewiss.

Im harten Preiskampf des Einzelhandels hatte der Schuhfilialist im vergangenen Jahr 16 Filialen geschlossen und 100 Stellen gestrichen. Geblieben sind rund 3.700 Beschäftigte und rund 240 Filialen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Tradition des Hamburger Familienunternehmens Görtz reicht bis ins Jahr 1875 zurück. 2012 betrug der Umsatz nach Unternehmensangaben knapp 390 Millionen Euro (minus vier Prozent), unterm Strich lag der Verlust bei einer Million Euro. Die Otto-Group machte zuletzt rund zwölf Milliarden Euro Umsatz. Der Konzern ist im Versand-, im Online- sowie im stationären Einzelhandel tätig. Zu den mehr als 400 Läden gehören neben Otto-Shops auch Sportscheck- und Bonprix-Filialen sowie die US-Einrichtungshäuser Crate & Barrel. (dpa)