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15. Juni 2014

Umfrage: 74 Prozent der Deutschen vertrauen auf Familienunternehmen

In der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise vertrauen rund drei Viertel der Bürger in Deutschland auf die Familienunternehmen. Das ist das Ergebnis einer vom Berliner Meinungsforschungsinstitut USUMA durchgeführten repräsentativen Befragung. An der Umfrage, die von der Kommunikationsagentur Butterfly Communications in Auftrag gegeben wurde, nahmen bundesweit 1.005 Personen im Alter ab 14 Jahren teil. 74 Prozent der Befargten waren der Meinung, dass sich Familienunternehmen „am meisten um die Arbeitsplatzsicherheit und Vorsorge ihrer Mitarbeiter“ in Deutschland kümmern. Von DAX-Konzernen glaubten dies nur acht Prozent. Freiberufler schnitten mit sechs Prozent am schlechtesten ab. Zwölf Prozent enthielten sich.

Besonders großer Zuspruch bei Grünen-Wählern

„Bemerkenswert ist“, so USUMA-Geschäftsführer Rainer Schwarz und Agenturchef Detlef Untermann übereinstimmend, „dass das große Vertrauen in die Familienunternehmen nahezu gleichermaßen in Ost und West, bei Männern und Frauen, in allen Alters- und Einkommensgruppen sowie den verschiedenen Bildungsschichten festzustellen ist.“ Damit werde von der großen Mehrheit der Bevölkerung die Rolle der Familienunternehmen als „Rückgrat der deutschen Wirtschaft“ anerkannt und honoriert. In Hamburg vertrauen mit 100 Prozent der Befragten die meisten Menschen auf Familienunternehmen, in Hessen mit 63 Prozent die wenigsten. Mit Blick auf die Parteienpräferenz schneiden die Familienunternehmen bei den potentiellen Grünen-Wählern mit 85 Prozent am besten, bei Piraten- und Nichtwählern mit 71 Prozent bzw. den Unentschlossenen mit 70 Prozent am schlechtesten ab. Betrachtet man die Altersgruppen, so besteht mit 80 Prozent das größte Vertrauen in die Familienunternehmen bei den 60- bis 69-Jährigen, das geringste mit 61 Prozent bei den 14- bis 29-Jährigen. Während 81 Prozent der Abiturienten und Hochschulabsolventen auf Familienunternehmen vertrauen, tun dies bei den Hauptschülern nur 68 Prozent. Die geringsten Unterschiede gibt es zwischen westlichen und östlichen Bundesländern, in denen 74 Prozent beziehungsweise 71 Prozent auf die Familienunternehmen setzen, sowie zwischen Männern und Frauen, bei denen die Werte bei 75 Prozent bzw. 72 Prozent liegen.