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3. Juli 2014

Umfrage: Mittelstand baut langfristig auf Euro

Deutschlands Mittelständler bauen einer Umfrage zufolge langfristig auf einen stabilen Euro. „Keiner glaubt im Moment an eine akute Gefährdung des Währungsraums“, sagte Studienleiter Volker Wittberg von der Fachhochschule des Mittelstandes (FHM) in Detmold am Mittwoch in Frankfurt. Zwar äußerten 33 Prozent der Befragten in der von der Commerzbank in Auftrag gegebenen Studie, sie sähen die Gemeinschaftswährung in fünf oder zehn Jahren in ihrer Existenz gefährdet. Das seien aber eher „Furchtszenarien“, erklärte Wittberg. Stimmen von Euro-Skeptikern, die eine Rückkehr zur D-Mark forderten, gebe es zwar auch, „aber nicht wirklich signifikant“. In der Befragung zeigten sich 67 Prozent der Mittelständler davon überzeugt, dass der Euro trotz der anhaltenden Krise im Währungsraum als Zahlungsmittel auf unbestimmte Zeit Bestand haben wird. Für die Studie wurden von März bis Mai dieses Jahres 1.400 mittelständische Unternehmen in Deutschland befragt, ergänzend wurden Interviews mit Entscheidungsträgern geführt. Trotz einer vergleichsweise geringen Rücklaufquote könne man „von durchaus validen Ergebnissen sprechen“, sagte Wittberg. (dpa)

Mehr zur Studie gibt es in der Oktober-Ausgabe von DIE NEWS.