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12. Juli 2014

Von den Besten lernen: Weltmarktführer-Gipfel in Schwäbisch Hall

Vom 28. bis 30. Januar 2014 ist es wieder so weit: Die deutschen Weltmarktführer treffen sich in Schwäbisch Hall. Die Redaktion von den Familienunternehmer-News sprach mit Initiator und Mitveranstalter Dr. Walter Döring darüber, weshalb es jedes Jahr hunderte von Unternehmern nach Schwäbisch Hall zieht.

Das Treffen hat sich einen neuen Namen gegeben und heißt jetzt „Gipfeltreffen der Weltmarktführer“. Was steckt dahinter?

Dr. Walter Döring: Weltmarktführer bleiben Weltmarktführer, ob sie sich nun auf einem Kongress oder einem Gipfel treffen. Der neue Name ist darauf zurückzuführen, dass wir einen neuen Medienpartner für die Veranstaltung gewinnen konnten – die „Wirtschaftswoche“. Mit einem solchen bekannten Fachmagazin an der Seite erhoffen wir uns einen noch höheren Zuspruch zu unserer Veranstaltung. Wir rechnen nach 330 Teilnehmern in diesem Jahr mit bis zu 400 Teilnehmern im nächsten Jahr.

Die Themen für 2014 sind vielfältig. Es geht um die Erschließung von Wachstumspotenzialen, Design und Markenbildung, die Bewältigung von Marktveränderungen und Unternehmenskrisen und Finanzierung. Gibt es ein Thema, das Ihnen sehr am Herzen liegt?

Mir ist am wichtigsten die Generalüberschrift unserer Veranstaltung, die wir von Anfang an hatten: Von den Besten lernen. In Schwäbisch Hall sprechen Weltmarktführer oder solche, die auf dem Sprung zum Weltmarktführer sind. Unter dieser Oberzeile bieten wir den Teilnehmern eine breite Palette an Themen, von denen sich jeder das herauspicken kann, was ihm am meisten unter den Nägeln brennt.

Die Referentenliste ist auch 2014 beeindruckend. Auf welche Referenten beziehungsweise auf welche Vorträge sind Sie besonders gespannt?

Ich denke, alle Referenten sind es wert, gehört zu werden. Eine außergewöhnliche Auszeichnung für die Veranstaltung ist sicher die Teilnahme von Dr. Thomas Enders, CEO von EADS. Er tritt nur selten in der Öffentlichkeit auf. Aber ich freue mich ebenso auf das Kamingespräch am Vorabend der Veranstaltung mit Klaus Fischer, Inhaber der Fischerwerke, oder den Vortrag von Dr. Bertram Kandziora, Vorsitzender des Vorstands der Stihl AG. Sie alle stehen für Weltmarktführer, die es schaffen, an der Spitze zu bleiben und sich gegen starke internationale Konkurrenz, auch aus dem asiatischen Raum, durchzusetzen.

Was werden die deutschen Unternehmen brauchen, um weiterhin die Nase vorn zu haben?

Ich bin überzeugt, dass Innovation und Schnelligkeit entscheidende Faktoren für den Erfolg deutscher Unternehmen auf dem Weltmarkt sind. Die deutschen Weltmarktführer sind oft Mittelständler, deren Stärken in ihrer Innovationsfähigkeit, ihrer Schnelligkeit und Flexibilität liegen. Außerdem muss es unseren Unternehmen weiterhin gelingen, die besten Arbeitskräfte aus aller Welt an sich zu binden. Dabei sehe ich die deutschen Unternehmen auf einem guten Weg. Sie haben gelernt, sich in einer globalisierten Welt gegenüber anderen Kulturen und Sichtweisen zu öffnen. Heute hängt in vielen Unternehmen statt Misstrauen ein großes Welcome-Schild.

Was schätzen die Teilnehmer vor allem an der Veranstaltung in Schwäbisch Hall?

Auf unserem Gipfel erfahren die Gäste aus erster Hand, von den Weltmarktführern selbst, wie man in eine Spitzenposition kommt, wie man sie hält und ausbaut. Außerdem haben wir immer wieder festgestellt, dass alle vom Austausch untereinander profitieren. Man lernt sich kennen, spricht miteinander. Dadurch entsteht Zusammenarbeit und werden Synergien entdeckt. Das ist nur im kollegialen Gespräch möglich, von Unternehmer zu Unternehmer, von Entscheider zu Entscheider. Ein weiterer Pluspunkt ist die Mischung der Referenten. Unter ihnen befinden sich herausragende Politiker ebenso wie Unternehmer und Exoten. In diesem Jahr wird zum Beispiel Hans-Joachim Watzke sprechen, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA. Es ist faszinierend, zu beobachten, wie sich Bayern-München und Borussia Dortmund in der Champions League gegenseitig zu Höchstleistungen treiben. Die beiden Clubs sind der beste Beleg dafür, dass Wettbewerb zu Höchstleistung anspornt. Ich bin gespannt, was Hans-Joachim Watzke, der im Übrigen selbst Unternehmer ist, darüber zu berichten hat.

www.weltmarktfuehrer-gipfel.de