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24. August 2014

Weiterbildung: Unternehmen erwarten garantierte Erfolge

Angesichts von fast 40.000 unbesetzten Stellen im IT-Bereich und einer andauernden Kandidatenflaute trimmen immer mehr Unternehmen ihre internen Weiterbildungskonzepte auf Erfolg. Wichtiges Kriterium bei der Auswahl von Weiterbildungsinhalten und -anbietern sind Abschlussprüfungen mit vergleichbaren Qualifikationsnachweisen. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die im Auftrag von „CompTIA“ (Computing Technology Industry Association), eines weltweit aktiven Verbands der IT-Industrie, unter 1.256 Führungskräften weltweit durchgeführt wurde.

85 Prozent der befragten deutschen Führungskräfte erwarten von einer IT-Weiterbildung unbedingt eine Abschlussprüfung, die den Wissensfortschritt der Teilnehmer überprüft und in Form einer Zertifizierung bestätigt. Weitere 59 Prozent der Befragten sind zudem überzeugt, dass IT-Zertifizierungen innerhalb der nächsten zwei Jahre für Unternehmen weiter an Bedeutung gewinnen. „Für die Anbieter von Weiterbildungen bedeutet dies, dass sie modulare Konzepte entwickeln müssen, die inhaltlich aufeinander aufbauen und zu breit anerkannten Abschlüssen führen“, erklärt Milton Goldschmidt, Regional Director Central Europe bei CompTIA.

Einheitliches Know-how-Niveau gefragt

Mehr als zwei Drittel (68 Prozent) der Befragten möchten durch entsprechende Zertifizierungen überdies sicherstellen, dass die Teilnehmer aus dem eigenen Haus im Anschluss an bestimmte Weiterbildungsmodule einen einheitlichen Wissenshorizont besitzen. „Kein Wunder“, meint Goldschmidt, „schließlich nimmt die Bedeutung der Informationstechnologien für den Unternehmenserfolg branchenübergreifend drastisch zu.“ Beispiel Energiesektor: Durch die wachsende Einspeisung von Strom aus dezentralen und regenerativen Energiequellen wächst der Bedarf an permanenter Datenerfassung und -steuerung innerhalb der Netzinfrastrukturen rasant. Lagen Aufbau und Wartung von Energienetzen bislang vor allem in den Händen von Technikern, sind Planung und Betrieb ohne eine große Zahl von IT-Spezialisten künftig undenkbar. Diese Kooperation wird nur funktionieren, wenn die Beteiligten die gleiche Sprache sprechen.


www.comptia.de