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20. September 2014

Führung: mehr Feedback gewünscht

Mehr als die Hälfte der in Deutschland Beschäftigten wünscht sich mehr Rückmeldung von ihren direkten Vorgesetzten. Das ist eine der wichtigsten Erkenntnisse der gemeinsamen Studie „Deutschland führt?!“* von Information Factory und seinen Partnern „stellenanzeigen.de“ und Personalwirtschaft zum Thema Führung. So sagen mehr als 60 Prozent der befragten Mitarbeiter, dass sie zu selten oder zu unregelmäßig Feedbackgespräche mit ihren Vorgesetzten führen. Gerade einmal 20 Prozent der Mitarbeiter sprechen mindestens einmal im Halbjahr mit ihren Vorgesetzten ausführlich über ihre Leistung und ihr Arbeitsverhalten. Dagegen geben mehr als 40 Prozent der Mitarbeiter an, sogar nie oder nur unregelmäßig ein Feedbackgespräch mit ihrer Führungskraft zu führen.

Tools helfen, Feedbackprozesse effizienter zu gestalten

In den meisten Unternehmen scheitert regelmäßige Rückmeldung an mangelnder Zeit auf Seiten der Führungskräfte beziehungsweise daran, dass Feedbackgespräche nicht fest in den Unternehmensabläufen verankert sind und deshalb leicht im Tagesgeschäft untergehen. Unternehmen sollten regelmäßige Standortbestimmungen für ihre Mitarbeiter deshalb fest in ihre Standards aufnehmen. Um den Ablauf derartiger Feedbackgespräche effizienter zu gestalten und gleichzeitig die Qualität der Gespräche zu steigern, empfiehlt sich die Nutzung softwaregestützter Online-Programme.

Derartige Tools reduzieren insbesondere den Aufwand für die Vorbereitung und die Verwaltung der Feedbackgespräche. Unternehmen können damit unter anderem die Leistungsbeurteilung der Mitarbeiter – in der Regel die Grundlage für Mitarbeitergespräche – äußerst zeitsparend durchführen. Dabei lässt sich zudem einfach eine Eigenbewertung der Mitarbeiter in die Vorbereitung der Gespräche integrieren. Dadurch steht dann für das Feedbackgespräch ein ausführlicher Abgleich von Fremd- und Eigenbewertung zur Verfügung, was in der Regel zu einer deutlichen Qualitätssteigerung der Gespräche führt. Darüber hinaus erleichtern Tools die Administration und Dokumentation der Mitarbeitergespräche. Beispielsweise können so individuell vereinbarte Ziele einfach und sicher dokumentiert werden und bei Folgegesprächen schnell herangezogen werden. Terminvorschläge für Gespräche können die Beteiligten automatisch erstellen.

„Unsere Studie „Deutschland führt?!“ macht deutlich, dass Mitarbeiter in deutschen Unternehmen zu wenig Rückmeldung zu ihrer Leistung bekommen. Dabei sind regelmäßige Feedbackgespräche mit dem Vorgesetzten essenziell für die Weiterentwicklung der Mitarbeiter“, sagt Claudia Conrads, Geschäftsführerin der Information Factory Deutschland GmbH. „Ideal sind zwei ausführliche Gespräche pro Jahr. Unternehmen können die Gespräche dabei effizienter und zielgerichteter durchführen, wenn sie für die Vorbereitung und Organisation auf softwaregestützte Tools zurückgreifen. Diese helfen zum Beispiel, die Leistungsbeurteilung im Vorfeld der Feedbackgespräche erheblich zu beschleunigen.“

Für die Studie wurden im Sommer 2013 insgesamt knapp 1.000 Mitarbeiter, Führungskräfte und Personaler zum Thema Führungsqualität in ihrem Unternehmen befragt. Ziel der Befragung war es, herauszufinden, wie Führung wahrgenommen wird und welche Unterschiede es dabei zwischen den einzelnen Perspektiven gibt.

www.information-factory.com