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24. September 2014

Neues EU-Forschungsprogramm fördert Innovationen

Bis zu 1,5 Milliarden Euro an Fördergeldern können deutsche Hochschulen, Forschungsinstitute und mittelständische Unternehmen jährlich aus dem neuen EU-Forschungsprogramm „Horizont 2020“ abrufen. Das Programm werde die Entwicklung innovativer Produkte von der Grundlagenforschung bis hin zur Markteinführung unterstützen, sagte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) bei der deutschen Auftaktveranstaltung von „Horizont 2020“ in Berlin. Das EU-Förderprogramm ist bis 2020 mit einem Gesamtvolumen von rund 77 Milliarden Euro ausgestattet und bündelt die bisherigen Forschungsprogramme auf europäischer Ebene. Nach Angaben des Bundesforschungsministeriums ist es das weltweit größte in sich geschlossene Forschungs- und Innovationsprogramm. Wanka sagte, das Programm ermögliche einen zusätzlichen Innovationsschub über Ländergrenzen hinweg. Für strukturschwache Regionen in Europa wurde ein spezielles Detailprogramm geschaffen. Damit können unter anderem Kooperationen von leistungsstarken deutschen oder anderen Hochschulen mit Instituten in wirtschaftlich schwächeren EU-Ländern unterstützt werden. Ursprünglich war für „Horizont 2020“ ein Fördervolumen von 100 Milliarden Euro angestrebt worden. Nach langwierigen Verhandlungen in der EU verständigte man sich schließlich auf 77 Milliarden Euro. (dpa)