Aktuelles
23. September 2014

Studie des IfM: Nachfolger dringend gesucht

Das Institut für Mittelstandsforschung in Bonn (IfM) rechnet bis 2018 mit rund 27.000 Unternehmensnachfolgen im Jahr. Das geht aus einer aktuellen Studie des Instituts hervor. „Für insgesamt rund 135.000 Unternehmen wird in den kommenden fünf Jahren ein Nachfolger gesucht, weil die Eigentümer aufgrund von Alter, Krankheit oder Tod aus der Geschäftsführung ausscheiden. Davon werden pro Jahr durchschnittlich 400.000 Beschäftigte betroffen sein – am häufigsten in Nordrhein-Westfalen, wo die meisten Unternehmen angesiedelt sind, am wenigsten in Bremen und im Saarland“, heißt es in einer Mitteilung des Instituts. Insgesamt entfallen auf Westdeutschland 84 Prozent sowie auf Ostdeutschland einschließlich Berlin 16 Prozent der anstehenden Übergaben. „Aufgrund des demografischen Wandels schrumpft zwar das Nachfolgerpotenzial, dennoch wird die Anzahl derjenigen, die an einer Übernahme interessiert sind, – zumindest rechnerisch – weiterhin die Anzahl der übernahmewürdigen Unternehmen übersteigen. Dennoch können wir natürlich regionale und branchenspezifische Engpässe nicht völlig ausschließen“, sagt Dr. Rosemarie Kay, stellvertretende Geschäftsführerin des IfM Bonn. Die Studie „Unternehmensnachfolgen in Deutschland 2014 bis 2018“ ist hier als Download abrufbar.