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10. Oktober 2014

Uvex erhält Axia-Award

Das Fürther Familienunternehmen ist für seine hervorragenden nachhaltigen Unternehmenskonzepte prämiert worden. Georg Höfler, Geschäftsführer der „uvex Winter Holding“, hat am Donnerstag, 20. Februar in München den Axia-Award 2013 für Bayern entgegen genommen. Die Beraterfirma Deloitte in Zusammenarbeit mit der Ludwig-Maximilians-Universität München hatte die Auszeichnung ausgelobt, die unter dem Thema „Nachhaltig denken – erfolgreich lenken“ stand. Bewerben konnten sich mittelständische Firmen im Familienbesitz, die Vorbildliches leisten, um die Zukunft ihres Unternehmens nachhaltig zu gewährleisten. Im Fokus standen die langfristige Bindung der Mitarbeiter und die Sicherung der Gesellschafterstrukturen, der Finanzierung sowie des Markenimages.

Zur Begründung erklärte Jürgen Reker, Partner und Leiter Mittelstand der Beraterfirma Deloitte, es würden Firmen ausgezeichnet, die nachhaltige Gesellschaftsstrukturen schafften, Führungskräfte weiterentwickelten sowie das positive Markenimage kontinuierlich sicherten. In der Laudatio hieß es: „Uvex setzt sein Leitmotiv ‚protecting people‘ nicht nur technologisch beim Schutz des Menschen im Berufs-, Sport- und Freizeitbereich um, sondern auch durch eine nachhaltige Produktion und eine langfristige mitarbeiterorientierte Unternehmensstrategie.“ Der Grundsatz „business is people“ bedeute, dass Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an erster Stelle stehen.

Der Geschäftsführung sei es wichtig, als verlässlicher Arbeitgeber zu agieren, der flexibel auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter eingehe, so der Juryvorsitzende Kurt Mühlhäuser, ehemaliger Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke München GmbH.

Aus dem Goldfischteich in die oberste Führungsriege

Der Uvex-Geschäftsführer unterstrich anlässlich der Feierstunde, eine nachhaltige Unternehmensführung sei unabdingbare Grundlage der Strategie: „Nur wenn wir langfristig unsere Mitarbeiter mit einer ausgewogenen Work-Life-Balance fördern, nachhaltig produzieren und uns solide finanzieren, können wir erfolgreich dem internationalen Wettbewerb begegnen.“ Um die besten Mitarbeiter zu gewinnen und zu binden, so Höfler, würden „High Potentials“ frühzeitig identifiziert. Ein exzellentes Beispiel dafür stelle der so genannte „Goldfischteich“ dar, bei dem besonders begabte Nachwuchskräfte gefördert werden. Für die Geschäftsführung gelten in erster Linie interne Kandidaten als geeignet, da diese die Kultur des Unternehmens kennen und vorleben können.

Nachhaltige Sicherung der Gesellschafterstrukturen

Seit 2004 führt Michael Winter als geschäftsführender Gesellschafter in dritter Generation das Fürther Traditionsunternehmen mit seinen rund 2.100 Mitarbeitern. Rund 72 Prozent des Umsatzes werden mit Produkten im Bereich Arbeitsschutz erwirtschaftet. Zur Sicherung der Gesellschafterstruktur werden die Anteile langfristig innerhalb der Familie weitergegeben. Wichtig ist hierbei, dass eine ausreichende Innenfinanzierung sichergestellt und die Abhängigkeit von Fremdkapitalgebern gering gehalten wird. „Bedeutsam für uns ist, dass wir uns nicht ausschließlich auf Gewinnmaximierung fokussieren, sondern gleichermaßen auf Nachhaltigkeit mit einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Wachstum, Rendite und Risiko“, betonte Höfler in München.

Markenimage durch Spitzensportler und Großereignisse festigen

Vorbildlich sei Familienunternehmen auch im Bereich Markenimage, so die Jury. Seit über 80 Jahren rüstet Uvex Spitzensportler aus. Großvater Philipp Winter aus Fürth stattete bereits bei den Winterspielen 1936 in Garmisch-Partenkirchen einige Teilnehmer mit Brillen aus. Heute vertrauen über 2.000 Athleten weltweit dem Schutz von Uvex (abgeleitet von ultra violet excluded). „Unser Ansporn ist es, dem Sportler auf das Siegerpodest zu verhelfen und damit unsere Marke nachhaltig zu stärken“, unterstrich Höfler.