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1. November 2014

Umfrage: „Made in Germany“ ist wichtiges Kaufargument

Die Herkunftsbezeichnung „Made in Germany“ ist nach einer Umfrage ein entscheidendes Kaufargument für deutsche Verbraucher. Vielen Konsumenten sei die Herkunftsbezeichnung sogar wichtiger als Hersteller oder Marke eines Produkts, teilte die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC am Dienstag in Frankfurt mit. Nach der Befragung unter 1.000 Verbrauchern ist „Made in Germany“ für gut neun von zehn Kunden ein Kaufargument.

„Das Label ‚Made in Germany‘ ist wahrscheinlich die wertvollste Marke, die unsere Wirtschaft hat“, betonte Peter Bartels, PwC-Vorstand und Leiter des Bereichs Familienunternehmen und Mittelstand bei der Beratungsgesellschaft. Deshalb dürfe die geplante EU-Verordnung zu Herkunftsbezeichnungen, über die das Europaparlament am 15. April abstimmen will, Verbraucher verunsichern. Bislang legt jeder EU-Staat selbst fest, welche Kriterien Produkte aus inländischer Erzeugung erfüllen müssen. Daher befürchtet die deutsche Industrie, dass die Kennzeichnung „Made in Germany“ bei vielen Produkten wegfallen könnte, die im Wesentlichen im Ausland hergestellt werden. (dpa)