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4. März 2015

Rampf: Gelebte Innovationskultur im Familienunternehmen

Bei der Rampf-Gruppe mit Hauptsitz im schwäbischen Grafenberg ist jeder Mitarbeiter in den Innovationsprozess eingebunden und aufgerufen, aus Ideen wirtschaftlich verwertbare Innovationen zu entwickeln. Mit dieser Strategie fährt das Familienunternehmen auf der Erfolgsspur.

Der Begriff Innovation ist für Mitarbeiter der Rampf-Gruppe nicht abstrakt und keine inhaltsleere – teils überstrapazierte – Marketing-Losung, denn Ideen für neue oder die Verbesserung bestehender Produkte, Prozesse und Dienstleistungen gehören zum Arbeitsalltag: „Wir legen großen Wert auf eine gelebte Innovationskultur“, betont Michael Rampf, geschäftsführender Gesellschafter der Rampf Holding. „Jeder unserer Mitarbeiter trägt viel Eigenverantwortung und hat Freiraum, Ideen zu entwickeln und diese zur Marktreife zu bringen.“

Unternehmenseigener Innovation Award

Mit diesem pragmatischen Ansatz befindet sich Rampf, ein international tätiges Familienunternehmen rund um Reaktionsharze und Maschinensysteme, auf Erfolgskurs. Für den in diesem Jahr erstmals ausgetragenen „Rampf Innovation Award“, einen unternehmensinternen Innovationswettbewerb, hatten sich insgesamt 20 Mitarbeiterteams beworben, deren Innovationen in den vergangenen vier Jahren entstanden sind und die ihre Marktfähigkeit bewiesen haben. „Mit einer derart großen Anzahl an sowohl aus technischer als auch wirtschaftlicher Sicht hochwertigen Innovationen hatten wir, ehrlich gesagt, nicht gerechnet“, sagt Matthias Rampf, der zusammen mit seinem Bruder Michael die Geschicke der Holding leitet. „Das legt die Messlatte für den ab jetzt zweijährlich stattfindenden Wettbewerb sehr hoch, was jedoch keineswegs abschreckend, sondern motivierend ist.“

Mit dem „Innovation Award“ sollen die innovativen Höchstleistungen der Mitarbeiter ausgezeichnet, die Innovationsfähigkeit der Unternehmen der Gruppe sichtbar und erlebbar gemacht und die Innovationskultur weiter gestärkt werden. Und das lässt sich das Unternehmen auch etwas kosten: Bei der erstmaligen Verleihung wurden Preisgelder in Höhe von insgesamt 33.000 Euro vergeben. „Es geht allerdings um weit mehr als Preisgeld“, betont Dr. Utz-Volker Jackisch, Innovationsbeauftragter der Rampf-Gruppe. „Es geht um Motivation, Wettbewerb, Informationsaustausch und Anerkennung. Der Wettbewerb schafft einen Anreiz, alle zwei Jahre preiswürdige Innovationen einzureichen, was ein effektives Innovationsmanagement geradezu bedingt. Für den Wettbewerb 2016 liegen bereits jetzt konkrete Vorschläge vor.“

Bereichsübergreifende Zusammenarbeit

In seiner Position als Innovationsbeauftragter koordiniert Dr. Utz-Volker Jackisch die Entwicklung gruppenübergreifender, zukunftsfähiger Produkte und Dienstleistungen. „Bei Rampf arbeiten Chemiker und Ingenieure zusammen, um neue und zukunftsfähige Technologien zu entwickeln und damit neue Geschäftsbereiche zu erschließen. Unsere Mitarbeiter wollen bereichsübergreifend agieren, sie erkennen, dass das Neue stets an den Grenzen einzelner Disziplinen zu finden ist.“ Zum einen würden in Top-down-Workshops Ideen auf der Basis von Zukunftstrends und Marktentwicklungen generiert. „Bei der Bottom-up-Vorgehensweise hingegen sind unsere eigenen Kompetenzen die Quelle für Ideen. Hier gleichen wir unsere Fähigkeiten mit modernsten Instrumenten in internationalen Patent- und Forschungsdatenbanken ab“, erklärt Jackisch. Eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung neuer Produkte und Lösungen spielen die Kunden des Unternehmens. Da das Familienunternehmen in vielen Bereichen maßgeschneiderte Produkte und Lösungen anbietet, ist der Austausch mit Kunden und Partnern intensiv. Für Unternehmensgründer Rudolf Rampf trägt dies wesentlich zur über 35-jährigen Geschichte des mittelständischen Familienunternehmens bei: „Wir hören unseren Kunden zu. Ihre Anforderungen stehen im Mittelpunkt, sie liefern die wesentlichen Impulse für unsere Innovationstätigkeit. Wir haben den Mut, über den Tellerrand hinauszuschauen und neue Wege zu gehen. Nur so entdeckt man Neues.“

www.rampf-gruppe.de

Tipp: Mehr über das Familienunternehmen Rampf gibt es auf Familienunternehmer-News hier.