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13. April 2015

Fissler setzt auf vernetzte Kochtöpfe

Mit dem Handy kochen? Geht, sagt Kochgeschirrhersteller Fissler. Im Mai will das Familienunternehmen einen Kochassistenten auf den Markt bringen, der den Schnellkochtopf via Bluetooth mit einer App auf Handy oder Tablet vernetzt. „Da kann man bequem auf dem Sofa sitzen und auf dem Smartphone sehen, ob die Temperatur ok ist und wie lange es noch dauert“, sagte Fissler-Geschäftsführer Markus Kepka am Freitag am Rande der Konsumgütermesse Ambiente in Frankfurt. „Das digitale Zeitalter wird das Kochen nicht revolutionieren. Aber es bietet Möglichkeiten, den Kochprozess leichter zu machen“, sagte Kepka. Der Schnellkochtopf kommuniziere mit dem Koch und die App könne ihn durch Rezepte führen, die dort eingestellt würden.
Das Familienunternehmen aus Idar-Oberstein hat 2014 im zwölften Jahr in Folge seinen Umsatz gesteigert: Die Erlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent auf 229 Millionen Euro. Den Großteil seines Umsatzes macht Fissler mit 73 Prozent im Ausland. „Unsere Hauptmärkte dort sind China und Korea. Besonders im Fokus stehen jedoch auch Märkte wie die Türkei und die USA“, sagte Kepka. Den Ertrag beziffert das Familienunternehmen traditionell nicht. (dpa)