Aktuelles
8. April 2015

Heraeus feiert ein kleines Jubiläum mit großen Siegern

Am Wochenende stand der Technologiekonzern Heraeus wieder ganz im Zeichen des Nachwuchswettbewerbs „Jugend forscht“. Nach einem aufregenden und spannenden Wettkampf gab es viele strahlende Gesichter unter den 70 Jungforscherinnen und Jungforschern von Schulen aus Bad Hersfeld, Bruchköbel, Dietzenbach, Fulda, Frankfurt, Großkrotzenburg, Hanau und Rödermark. Unter dem Motto „Es geht wieder los“ präsentierten sie 32 Projekte in den Kategorien „Jugend forscht“ (14 Projekte) und „Schüler experimentieren“ (18 Projekte). Aus den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathe und Informatik, Physik und Technik wählte eine Jury unter Leitung des Wettbewerbsleiter Hans Werner Bechtoldt (Humboldtschule Bad Homburg) die besten Arbeiten aus.

Der Nachweis von DDT auf dem Gelände einer ehemaligen US-Kaserne in Hanau, die Energiegewinnung aus Hibiskustee, die Unterscheidung von roten und grüne Blüten, die Entstehung und Gefahren von Treibsand, die Untersuchung von Säureausscheidung an Pflanzenwurzeln sowie der Beweis, dass Kaugummi kauen gegen Karies hilft (Beste interdisziplinäre Arbeit) – diese sechs „Jugend forscht“-Arbeiten von Schulen aus Dietzenbach, Hanau, Frankfurt und Rodgau errangen am 7. Februar 2015 den Regionalsieg beim 5. Regionalwettbewerb Rhein-Main Ost bei Heraeus. Diese Arbeiten haben sich damit auch für den Landeswettbewerb Hessen am 11./12. März in Darmstadt qualifiziert. Fünf weitere Regionalsieger kürte eine ehrenamtliche Jury in der Nachwuchskategorie „Schüler experimentieren“ (Teilnehmer bis 14 Jahre). Der Schulpreis in Höhe von 1.000 Euro wurde an die Nell-Breuning-Schule, Rödermark, von der Jury vergeben.

50 Jahre Jugend forscht – 5 Jahre Heraeus Patenschaft

Gleich zwei Jubiläen gibt es in diesem Jahr zu feiern. Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb wurde 1965 geboren und geht in die 50. Runde. Und Heraeus als Patenunternehmen ist zum fünften Mal dabei. Mit über 11.500 Teilnehmern erzielte „Jugend forscht “ in seinem Jubiläumsjahr den zweitbesten Zuspruch seiner Geschichte. Auch das Familienunternehmen Heraeus hat einen kleinen Teil zu dieser Erfolgsgeschichte beitragen können. Seit 2011 haben über 330 Forschertalente mit 156 Projekten in den Bereichen Schüler experimentieren und Jugend forscht den Regionalwettbewerb mit tollen und kreativen Ideen bereichert. Aus den bisherigen Wettbewerben sind aktuell 25 Regionalsieger (Kategorie Jugend forscht) und bislang fünf Hessische Landessieger hervorgegangen.

Jan Rinnert, Vorsitzender der Geschäftsführung der Heraeus Holding GmbH, zeigte sich vom Ideenreichtum der Teilnehmern begeistert. „Unsere jungen Talente haben sich einmal mehr mit vielen Alltagsfragen aber auch innovativen Zukunftsideen beschäftigt und viele neue Erkenntnisse gewonnen. Besonders positiv aufgefallen ist mir, dass viele Projektteams dabei sind. Gerade diese Teamarbeit ist auch bei Heraeus der Katalysator, um Innovationen zum Erfolg zu bringen.“

300 Gäste bei der feierlichen Siegerehrung

Rund 300 Gäste, darunter zahlreiche Eltern, Betreuungslehrer, ehemalige Regionalsieger und Vertreter der Stadt Hanau, wie der Oberbürgermeister Claus Kaminsky, sowie Vertreter des Main-Kinzig-Kreises und von Schulen, Verbänden und Industrie verfolgten die feierliche Siegerehrung. „Das diesjährige Motto ‚Es geht wieder los‘ darf als Startschuss für weitere innovative Ideen unserer kreativen Nachwuchswissenschaftler gesehen werden. Wir als Ausrichter des Regionalwettbewerbs sind stolz darauf, zu diesem großen Erfolg einen kleinen Teil beitragen zu können. Mit unserer Patenschaft leisten wir gerne diesen wichtigen Beitrag zur Nachwuchsförderung“, sagte der Regionalpatenbeauftragte von Heraeus, Dr. Jörg Wetterau.

Jugend forscht ist eine gemeinsame Initiative von Bundesregierung, dem Magazin „stern“, Wirtschaft und Schulen. Schirmherr ist der Bundespräsident. Kuratoriumsvorsitzende der gemeinnützigen Stiftung Jugend forscht e. V. ist die Bundesministerin für Bildung und Forschung. Die Geschäftsstelle hat ihren Sitz in Hamburg. Dort werden die bundesweiten Aktivitäten koordiniert.

Mehr Informationen gibt es hier.