Aktuelles
28. Juni 2015

Familienunternehmer fordern geregelten Grexit

Lutz Goebel, Präsident des Verbands „Die Familienunternehmer“ sagt im Hinblick auf die sich zuspitzende Lage in Griechenland: „Durch den vertragswidrigen Bail-Out von Griechenland vor fünf Jahren hat die Europäische Union ihre innere Klammer als Rechtsgemeinschaft schwer beschädigt.“ Mittlerweile seien über diverse Transfers mehr als 300 Milliarden Euro im Feuer und in der Euro-Zone habe sich moralische Korrumpierung breit gemacht. „Fast muss man der griechischen Regierungspartei Syriza dankbar sein, dass sie allen Rettungseuropäern vorgeführt hat, wohin die Reise geht, wenn Recht und Moral ausgehebelt werden“, so Goebel weiter. „Die gemeinsamen Anstrengungen müssen jetzt einem geregelten Austritt Griechenlands aus dem Euro gelten. Wir brauchen einen Neustart: Griechenland einen ökonomischen und die Euro-Zone einen moralischen. Der erste notwendige Schritt der Kapitalverkehrskontrollen ist gemacht. Die Finanzminister und Regierungschefs müssen zu einem späteren Zeitpunkt den Bürgern und Steuerzahlern erklären, warum sie die Kredite und Nothilfen für Griechenland immer weiter aufgestockt haben, aber für den eindeutig vorhergesagten Staatsbankrott weder vertragliche, finanzielle noch prozedurale Vorkehrungen trafen.“