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30. Juni 2015

Vollert feiert 90 Jahre und investiert in die Zukunft

Neue, großzügige Besucherbereiche empfangen die Kunden aus aller Welt bei Vollert Anlagenbau. Mit Blick auf die Zukunft investiert das Unternehmen 2015 über vier Millionen Euro in Weinsberg in die Fertigung, in Büros, Besprechungs- und Aufenthaltsräume. Am 26. und 27. Juni feierte das Familienunternehmen mit über 1.000 Kunden, Partnern und Mitarbeitern sein 90-jähriges Bestehen.

„Die besondere Stärke unseres Unternehmens ist unsere Flexibilität“, sagt Hans-Jörg Vollert, Geschäftsführer und Enkel des Firmengründers Hermann Vollert. Das Familienunternehmen in dritter Generation ist seit 90 Jahren international erfolgreich und wandelte sich dabei stetig. „Unsere Kunden bestimmen, was wir tun. Gleichzeitig unterstützen wir sie mit innovativen Ideen und Lösungen bei der Bewältigung ihrer Aufgaben, so außergewöhnlich sie auch sein mögen.“ Vollert zählt zu den Technologieführern weltweit bei Intralogistiklösungen für die Metall- und Aluminiumindustrie, bei Betonfertigteilwerken sowie Rangier- und Verladesystemen. Die Kunden kommen aus mehr als 80 Ländern. Bereits in den 1930er-Jahren lieferte das Unternehmen bis nach Amerika, Rumänien und Ungarn. „Die größte Herausforderung in der Zukunft bleibt aber trotzdem die Internationalisierung, auch wenn sie für uns bekanntes Terrain ist“, so der Firmenchef. „Unser Export-Anteil beträgt heute 85 Prozent, fast alles davon außerhalb Europas. Asiatische Märkte wie China, Indien und Thailand, aber auch Lateinamerika sind wichtige Regionen für unsere weitere Entwicklung.“

„Made in Germany“ ist Qualitätsmerkmal

Der Standort Deutschland wird durch den Ausbau der internationalen Tätigkeiten weiter gestärkt, trotz eigener Niederlassungen in Russland, Südamerika, China und Indien. Auch in diesem Jahr wird kräftig in den Ausbau des Unternehmens in Weinsberg investiert. Für die rund 250 Mitarbeiter wurden zusätzliche Büroflächen, Besprechungs- und Aufenthaltsräume geschaffen, außerdem investierte der Anlagenbauer in zwei neue Bearbeitungszentren und eine größere Außenlagerfläche. Von Weinsberg aus beliefert das Familienunternehmen die ganze Welt. „Für uns und viele unserer Kunden ist ‚made in Germany‘ ein wichtiges Qualitätsmerkmal“, bekräftigt Vollert. „Die Produktion in Deutschland ist mitentscheidend für unsere Flexibilität und Schnelligkeit. Außerdem finden wir hier die am besten ausgebildeten Fachkräfte. Auch das macht ‚made in Germany‘ so einzigartig.“ Für die Mitarbeiter bedeutet die wachsende Internationalisierung, dass sie sich noch stärker auf die unterschiedlichen Kulturen der Märkte einstellen müssen. Zwei Fremdsprachen zu beherrschen ist laut Vollert ebenso wichtig wie eine ganzheitliche Technikförderung bei Jungen und Mädchen als Grundlage für künftig gut ausgebildete Ingenieure. Als Traditionsunternehmen übernimmt Vollert dafür auch Verantwortung in der Region. Neben kulturellen und sportlichen Veranstaltungen sowie sozialen Initiativen legt das Unternehmen einen besonderen Schwerpunkt auf bildungsorientierte Förderangebote. Anlässlich des Jubiläums erhält der Verein faszination technik e.V. eine Spende von 10.000 Euro zur Technikförderung an Schulen und Kindergärten.