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4. Oktober 2015

Größtes Büro-Passivhaus Baden-Württembergs eingeweiht

Ein neues Aushängeschild für zukunftsweisende Büro-Arbeitswelten steht jetzt in Karlsruhe: Anfang Oktober öffnete die Vollack-Gruppe, ein Experte für die maßgeschneiderte Entwicklung, Planung, Realisierung und Vermietung von Büro- und Industrieimmobilien, in der badischen Metropole offiziell die Türe eines rund 8.500 Quadratmeter großen Passivhauses. Damit zählt es zu den zehn größten zertifizierten Büro-Passivhäusern der Welt. „Circa 90 Prozent niedrigere Heizkosten als in herkömmlich errichteten Gebäuden, eine hohe Raumluftqualität und ein Maximum an räumlicher Flexibilität sprechen für sich. Mit dem neuen Gebäude sind alle Aspekte berücksichtigt, die Mieter heute in einem modernen Bürogebäude gelöst wissen möchten – Behaglichkeit, Akustik und Tageslicht“, fasst Thomas Burkard, Partner und Geschäftsführer bei Vollack Bauinvest, die Highlights zusammen. Damit passe die Bauweise ideal in das Umfeld des neu entstandenen Stadtquartiers für Kreativwirtschaft. Und Thorsten von Killisch-Horn, Partner und Geschäftsführer bei Vollack, ergänzt: „Wir vereinen hier hohen gestalterischen und planerischen Anspruch mit Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit.“

Zwischen Schlachthof und Moderne

Das Bürohaus bietet Platz für mehr als 300 Arbeitsplätze. In den drei oberen Stockwerken passen sich flexibel nutzbare Büroflächen den individuellen Anforderungen der Mieter an und schaffen bestmögliche Rahmenbedingungen für außergewöhnliche Arbeitsplätze. Große, zusammenhängende Loft-Büros unterstützen dabei Kommunikation in Blickgeschwindigkeit. Das Konzept des Gebäudes entstand in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Karlsruhe, um der Bedeutung dieses historischen Standortes gerecht zu werden. Die kreative Spannung zwischen der eigentlichen Bedeutung des Orts als Schlachthof und seiner neuen Nutzung als Areal für Künstler und die Kreativwirtschaft war dabei maßgebend. Die warmtonige Metallfassade des Neubaus nähert sich in der Farbigkeit den historischen Erdtönen des Gebiets an, eine Begrünung der Fassade dagegen steht im Kontrast zu den großen, versiegelten Flächen des Schlachthofgeländes. Einschnitte in der Vertikalen lockern den Kubus auf. Und nicht zuletzt zeigen die von Künstler Andreas Helmling in Metall gestalteten Tiermotive den Bezug zum ehemaligen Schlachthof.