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29. Januar 2016

Henrik A. Schunk erhält Auszeichnung „Unternehmer mit Herz“

Henrik A. Schunk, geschäftsführender Gesellschafter der Schunk GmbH & Co. KG, ist für sein vorbildliches unternehmerisches Engagement mit dem Preis „Unternehmerisches Herz“ ausgezeichnet worden. Im Fokus des Awards, der vom Magazin „Wirtschaftswoche“ und der Würth GmbH erstmals vergeben wurde, stehen Unternehmerinnen und Unternehmer, die mutige Entscheidungen mit Vorbildfunktion getroffen haben. Schunk nahm die Auszeichnung Ende Januar auf dem Gipfeltreffen der Weltmarktführer in Schwäbisch Hall entgegen.

Hand in Hand zu Spitzenleistungen

Bei der Preisverleihung wurde vor allem das soziale Engagement des Familienunternehmers hervorgehoben. Mit dem Kooperationsprojekt Kaywaldschule, einer Schule für geistig- und körperbehinderte Kinder und Jugendliche in Lauffen am Neckar, hat Schunk gezeigt, dass soziales Engagement und unternehmerisches Denken Hand in Hand gehen können. Seit über zehn Jahren kooperiert das Familienunternehmen mit der Schule. Ausgangspunkt war eine Initiative für soziale Kompetenz, die Henrik A. Schunk gemeinsam mit seinem Vater Heinz-Dieter Schunk und der Personalabteilung ins Leben gerufen hatte. Seither absolvieren Auszubildende im Laufe ihrer Ausbildung ein zweiwöchiges Sozialpraktikum, unter anderem bei der Kaywaldschule in Lauffen. Jahr für Jahr kamen weitere Projekte mit der Einrichtung hinzu. Heute gehören die Schüler der Kaywaldschule fest zum betrieblichen Alltag. Die Jugendlichen entsorgen Papier, sammeln Wertstoffe oder übernehmen gemeinsam mit den Auszubildenden unterschiedliche technische Projekte. Eines der Highlights ist die ständige Außenklasse, die direkt im unternehmenseigenen Ausbildungszentrum untergebracht ist. Dort absolvieren die Schüler einen Teil ihres Unterrichts. Jeden Mittwoch übernehmen Kaywaldschüler an einer eigens angeschafften CNC-Bearbeitungsmaschine Aufträge aus der regulären Fertigung. Aus den Einkünften der einzelnen Projekte finanzieren die Jugendlichen eine Trainingswohnung, in der sie fit gemacht werden für den Alltag. So hat manch ehemaliger Kaywaldschüler den Sprung in eine feste Anstellung beim Familienunternehmen geschafft.

Förderung von sozialem Miteinander

„Im Mittelpunkt unserer Kooperation mit der Kaywaldschule steht nicht Mildtätigkeit, sondern der Wunsch, behinderten Menschen eine echte Teilhabe zu ermöglichen und innerhalb der Belegschaft eine besondere Art des Teamgeistes zu entwickeln“, unterstrich Henrik A. Schunk bei der Preisverleihung. „Das Miteinander von Behinderten und Nicht-Behinderten schult in höchstem Maße die soziale Kompetenz. Jeder kann erleben, dass es trotz oder vielleicht sogar gerade wegen so mancher Hürde möglich ist, Teams zu Spitzenleistungen zu bringen.“ Insbesondere die Vorgesetzten seien immer wieder gefordert, sich neu auf die besonderen Belange der Jugendlichen mit Behinderung einzustellen, sagte Schunk. Sie seien wie Trainer, deren Aufgabe es ist, vorhandene Stärken zu erkennen und konsequent auszubauen. „Die Projekte fördern einen wertschätzenden und rücksichtsvollen Umgang, ohne zu unterfordern. Sie verdeutlichen, dass sich Leistungswille und soziales Miteinander nicht gegenseitig ausschließen, sondern ergänzen und fördern können“, betonte der Familienunternehmer.

www.schunk.com