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26. April 2016

Barack Obama und Angela Merkel besuchen Lapp-Stand auf der Hannover Messe

Hoher Besuch am Stand der Stuttgarter Lapp-Gruppe auf der Hannover-Messe 2016: US-Präsident Barack Obama und Bundeskanzlerin Angela Merkel haben sich am 25. April über die Neuheiten des schwäbischen Familienunternehmens informiert. Als Highlight präsentierte der Vorstandsvorsitzende Andreas Lapp einen Basketball spielenden Roboter des Lapp-Kunden Comau.

Kein Roboter ohne Kabel

„Die Ölflex-Robot-Kabel, die im Inneren der Roboterarme verlaufen, müssen schnelle und präzise Bewegungen mit starker Torsion, engen Biegeradien und hohen Beschleunigungen mitmachen. Im Laufe eines Roboterlebens müssen die Kabel etwa 15 Millionen Mal eine vierfache Drehung um die eigene Achse aushalten“, erklärte Lapp. „Eigentlich kann ein Kabel das gar nicht aushalten, aber unsere Ingenieure haben es trotzdem geschafft. So kann Comau auf seine Roboter volle acht Jahre Garantie geben.“

Neben der Sonderlösung für Comau bietet das Familienunternehmen auch viele andere Roboterlösungen an, wobei das Internet of Things immer wichtiger wird. Lapp präsentierte dazu den hohen Gästen eine Kombination aus robotertauglichen Daten- und Leistungskabeln. Denn Internet of Things bedeutet, dass Roboter und andere Maschinen immer mehr miteinander kommunizieren müssen. Die steigenden Datenvolumen und die anspruchsvollen mechanischen Belastungen durch die Bewegungen der Roboter stellen eine große Herausforderung an diese Kabel dar. Zum Beispiel die Ethernet-Leitung „Etherline Torsion Cat.6A“ kann bis zu zehn Gigabit pro Sekunde an Daten übertragen – und das in ständiger Torsion. „Solche Komplettlösungen gibt es nur von Lapp, da sind wir Weltmarktführer“, so der Vorstandsvorsitzende stolz.

Vorbild für andere Unternehmen

Gemeinsam mit seinen Gästen schritt Lapp über den „Walk of Fame“ auf dem Messestand des Stuttgarter Verkabelungsspezialisten. Doubles großer Filmstars wie Marilyn Monroe und Charlie Chaplin flanieren dort zu Ehren des diesjährigen Partnerlandes USA und zeigen die neuen Stars im Produktprogramm des Unternehmens. „Ich finde es beeindruckend, wie ein Familienunternehmen wie Lapp den internationalen Markt erobert“, sagte die Kanzlerin. Und der US-Präsident ergänzte: „Lapp ist ein erfolgreiches Vorbild auch für Unternehmen in den USA.“

Im Gespräch mit Barack Obama hob Lapp die Bedeutung der USA als internationales Standbein für die Lapp-Gruppe hervor: Oskar Lapp hatte die internationale Expansion der Gruppe 1976 mit der Gründung einer eigenen Firma in den USA gestartet, und mittlerweile werden von der Lapp Holding North America ein eigener Produktionsstandort sowie vier Vertriebsstandorte erfolgreich gemanagt. Das Unternehmen entwickelt vor Ort auch eigene Produkte speziell für den nordamerikanischen Markt und fördert die Ausbildung von Facharbeitern mit einem eigenen Institut an einem College in Tuscaloosa, Alabama. „In den USA haben wir zuletzt mit besonders guten Wachstumsraten von über 20 Prozent geglänzt“, so Lapp stolz. Die Bedeutung des Marktes USA für die Lapp-Gruppe zeigte sich auch daran, dass eines der Hauptthemen der Stuttgarter auf der Messe Markenprodukte mit UL-Zertifizierung sind, also mit Zulassung speziell für den nordamerikanischen Markt.