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19. Juni 2016

AS-Schneider eröffnet Vertriebsbüro im Iran

Der Armaturen-Hersteller AS-Schneider mit Sitz in Nordheim bei Heilbronn hat ein eigenes Vertriebsbüro in der iranischen Hauptstadt Teheran eröffnet. Nach dem Abbau der Sanktion verspricht sich das baden-württembergische Familienunternehmen gute Geschäfte im Land am Persischen Golf: „Experten rechnen damit, dass der Iran in den nächsten fünf Jahren bis zu 200 Milliarden US-Dollar in die Öl- und Gasindustrie investiert“, sagt Geschäftsführer Rolf Kummer. Der Hersteller ist spezialisiert auf Armaturen für die Mess- und Regeltechnik, die in diesen Branchen eingesetzt werden. Im Nahen Osten ist AS-Schneider bereits seit Jahren aktiv. Seit 2014 betreibt das Familienunternehmen etwa eine Niederlassung in Dubai. Mit dem neuen Vertriebsbüro soll ein schneller und flexibler Service vor Ort gewährleistet werden. „Die unmittelbare Nähe zum Kunden ist eine große Stärke von uns“, erläutert Kummer und ergänzt: „Stabile, vertrauensvolle Geschäftsbeziehungen sind gerade im arabischen Raum enorm wichtig.“ Seine Mitarbeiter im Iran würden sich nicht nur in der Branche bestens auskennen, sondern seien auch mit den lokalen und kulturellen Gepflogenheiten vertraut. Das Vertriebsbüro soll zunächst Kontakte zu den staatlichen Ölfirmen knüpfen, um AS-Schneider dort als führenden Hersteller von Industriearmaturen vorzustellen und zu etablieren.