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27. Dezember 2016

Kötter unter den TOP 100 Familienunternehmen: „nationales Juwel“

Die wirtschaftliche Leistungsstärke und langfristige strategische Ausrichtung der Kötter-Unternehmensgruppe finden erneut besondere Anerkennung. Die Stiftung Familienunternehmen zeichnete die Dienstleistungsgruppe mit Stammsitz in Essen als „TOP 100 Familienunternehmen“ in Deutschland aus. „Aufgrund der besonderen Positionierung handelt es sich aus Sicht unserer Stiftung um ein nationales Juwel“, unterstreicht Stefan Heidbreder, Geschäftsführer der in München ansässigen Stiftung Familienunternehmen.

Insgesamt erreicht die Unternehmensgruppe Rang 83 der 500 beschäftigungsstärksten Familienunternehmen, in Nordrhein-Westfalen sogar Platz 26. Im Wirtschaftszweig „Unternehmensdienstleistungen“ schafft das Familienunternehmen, dessen Tradition in dritter Generation unter anderen von Friedrich P. Kötter und dessen Schwester Martina Kötter fortgesetzt wird, bundesweit mit Platz 12 den Sprung unter die TOP 20.

Die Kötter-Unternehmensgruppe ist eine moderne und innovative Firmengruppe mit Stammsitz in Essen, die seit der Gründung im Jahr 1934 in Familienbesitz ist. Seit mehr als 82 Jahren ist sie ein erfahrener und kompetenter Partner im Bereich der Sicherheitslösungen. Als professioneller Anbieter von Systemlösungen bietet die Gruppe maßgeschneiderte Sicherheitsdienstleistungen, Sicherheitstechnik, Reinigungs- und Personaldienstleistungen aus einer Hand. Mit ihren rund 18.100 Mitarbeitern an mehr als 50 Standorten in Deutschland erwirtschaftete die Gruppe im letzten Jahr einen Umsatz von 502 Millionen Euro.

Nachhaltige Strategie zahlt sich aus

Die Auszeichnung bestätigt die nachhaltige Unternehmensstrategie, zu deren Säulen Integrität, Innovationsstärke, Verlässlichkeit sowie langfristige Partnerschaften mit Kunden und Mitarbeitern zählen. Zudem steht die Unternehmensgruppe gemäß dem Motto „Wo Kötter draufsteht, ist auch Kötter drin“ für die Dienstleistungserbringung mit eigenen Beschäftigten. Der Personalgewinnung und -bindung kommt daher zentrale Bedeutung zu, die das Traditionsunternehmen durch ein ganzes Maßnahmenbündel sicherstellt. Hierzu gehören lokale Rekrutierungs-Center und Kooperationen mit Bildungsträgern genauso wie die Ausbildung eigener Nachwuchskräfte sowie die Förderung von Fach- und Führungskräften, zum Beispiel in Kooperation mit der Kötter-Akademie.

Dieser gesellschaftlichen Verantwortung zur Schaffung und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen will sich das Familienunternehmen auch in Zukunft stellen. Über die eigenen Anstrengungen hinaus wird die Entwicklung dabei erheblich durch äußere Faktoren geprägt. Dazu zählen neben der allgemeinen Konjunkturentwicklung zum Beispiel marktkonforme Preise sowie strengere gesetzliche Rahmenbedingungen, um in den von starkem Wettbewerbsdruck geprägten Märkten für Sicherheits- und Gebäudedienste höhere Qualitätsstandards und fairere Rahmenbedingungen über die gesamte Branche hinweg zu erreichen.

Über 90 Prozent aller Wirtschaftsbetriebe in Familienhand

Gemäß der Studie, die die Stiftung Familienunternehmen gemeinsam mit dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim und dem Institut für Mittelstandsforschung Mannheim realisierte, zählen rund 91 Prozent aller Wirtschaftsbetriebe in Deutschland zu den Familienunternehmen. In den „Top 500 Familienunternehmen“ arbeiteten weltweit zum Erhebungszeitpunkt 2012 insgesamt 4,6 Millionen Beschäftigte. Dies sind mehr Arbeitnehmer als im gesamten deutschen Handwerk zusammen. Die Wachstumsdynamik unterstreichen dabei folgende Werte: Von 2006 bis 2012 haben die „Top 500 Familienunternehmen“ weltweit 700.000 Arbeitsplätze geschaffen; im Inland wuchs die Belegschaft von 2,97 auf 3,29 Millionen Beschäftigte (plus elf Prozent).