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4. Januar 2017

Familienunternehmer blicken optimistisch in Zukunft

Die deutschen Familienunternehmer blicken zuversichtlich ins neue Jahr. 59 Prozent erwarten für 2017 eine positive Entwicklung ihres operativen Geschäfts, wie eine Umfrage unter Mitgliedern der Verbände „Die Familienunternehmer“ und „Die jungen Unternehmer“ ergab. Danach planen – ähnlich wie im Vorjahr – 38 Prozent der Betriebe zusätzliche Arbeitsplätze. 51 Prozent wollen die Zahl der Beschäftigten konstant halten.

Als größte Sorgen nannten die Unternehmen demnach ein zu starres Arbeitsrecht (65 Prozent), höhere Sozialabgaben (56 Prozent), den Fachkräftemangel (54 Prozent), drohende Steuererhöhungen (44 Prozent) sowie wachsenden Protektionismus im internationalen Handel (39 Prozent). Aus Sicht von Lutz Goebel, Präsident des Verbands „Die Familienunternehmen“, muss Deutschland aufpassen, den aktuellen Wohlstand nicht zu verspielen: „Steigende Energiekosten, Lohnzusatzkosten, Abgaben, ein immer bürokratischeres Arbeitsrecht sind nur einige von vielen Punkten, die den Standort Deutschland immer unattraktiver machen.“ Nach den Worten von Hubertus Porschen, Bundesvorsitzender des Verbands „Die jungen Unternehmer“, wird es bei der Bundestagswahl 2017 wichtig, dass jungen Menschen Perspektiven aufgezeigt werden: „Die Rentendebatte zeigt, wie es nicht geht.“ Der Politik fehle der Mut, die Rente Generationen gerecht zu gestalten. Sie hofiere stattdessen die Rentner-Übermacht in ihrer Wählerklientel. „Daher ist zu befürchten, dass sich die Parteien einen Renten-Wahlkampf auf Kosten der jungen Generation liefern werden. Dafür braucht es ein klares Veto der Jungen.“ (dpa)