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15. Februar 2018

Studie: Nachfolger wird weiterhin vorrangig in der Familie gesucht

Nach aktuellen Schätzungen des Instituts für Mittelstandsforschung in Bonn (IfM) stehen zwischen 2018 und 2022 rund 150.000 Unternehmen in Deutschland zur Übergabe an. „Vorrangig suchen Unternehmer ihren Nachfolger weiterhin in der eigenen Familie (53 Prozent), wie eine Analyse erfolgter Übergaben zeigt. Eine unternehmensexterne Lösung wählen 29 Prozent und die Übergabe an einen Mitarbeiter 18 Prozent der Übergeber“, heißt es von Seiten des IfM. Die Wissenschaftler des Instituts sehen es allerdings sehr kritisch, wenn Unternehmer allein auf eine familieninterne Lösung setzen: „Wir beobachten seit geraumer Zeit, dass Familienangehörige immer öfters nicht gewillt oder fähig sind, die Unternehmensverantwortung zu übernehmen. Nicht zuletzt, weil Unternehmerkinder in der Regel jeden Tag unmittelbar erleben, wie das Unternehmen den Alltag ihrer Eltern dominiert“, sagt die stellvertretende Geschäftsführerin Dr. Rosemarie Kay. Die Studie „Unternehmensnachfolgen in Deutschland 2018 bis 2022“ ist auf der Homepage des Instituts für Mittelstandsforschung kostenfrei abrufbar.

www.ifm-bonn.org