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17. Juni 2020

Tiefkühlpizza hilft Dr. Oetker durch Corona-Krise

Das Geschäft mit der Gastronomie ist für den Oetker-Konzern zum Stillstand gekommen. Dafür wächst der Umsatz mit Tiefkühl- und Fertigkost.

Der Bielefelder Oetker-Konzern hofft dank seines breiten Produktangebots, die Folgen der Corona-Krise eindämmen zu können. Deutliche Umsatzeinbußen gebe es laut der Deutschen Presseagentur aktuell bei der Belieferung von Hotels, Restaurants und Gaststätten mit Lebensmitteln und Getränken. Bei der Vorlage der Geschäftszahlen für 2019 am Dienstag berichtete das Familienunternehmen, dass Auch die eigenen Hotels seien stark betroffen.

Positive Effekte hätten die weltweiten Corona-Schutzmaßnahmen dagegen für Unternehmen der Gruppe, die Produkte für Zubereitung und häuslichen Verzehr zu Hause herstellten. Insgesamt dürfte die Krise allerdings deutliche Auswirkungen auf das Ergebnis der Gruppe in diesem Jahr haben, hieß es.

Im vergangenen Jahr setzte die Oetker-Gruppe 7,4 Milliarden Euro um. Das waren 3,7 Prozent mehr als 2018. Zahlen zum Ergebnis veröffentlicht das Familienunternehmen traditionell nicht. (dpa)