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31. August 2020

Positive Auswirkungen der Familienunternehmen in Landkreisen

Familienunternehmen sind sehr bedeutend für gleichwertige Lebensverhältnisse in der Stadt wie auf dem Land.

Laut einer Untersuchung des IW Köln wirken sich Familienunternehmen positiv auf die Bevölkerung, kommunale Finanzen, den Wohlstand, die Ausbildungsquote und den Erfindungsreichtum auf dem Land aus. Beauftragt wurde die Studie von der Stiftung Familienunternehmen.

215 Kreise in ganz Deutschland wurden in die Analyse mit einbezogen. Das Ergebnis zeigt, dass Kreise mit vielen Familienunternehmen bei einigen Indikatoren besser abschneiden als Kreise, mit wenigen Familienunternehmen.

„Familienunternehmen sind ein Garant dafür, dass die Menschen abseits der Metropolen gut leben können. Sie festigen den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zusammenhalt und ermöglichen gleiche Lebensverhältnisse in Stadt und Land“, sagt Professor Rainer Kirchdörfer, Vorstand der Stiftung Familienunternehmen. „Gleichwertige Lebensverhältnisse in Deutschland kann es nur mit starken Familienunternehmen geben.“

In Landkreisen, in denen sehr viele Familienunternehmen ansässig sind, sind Arbeitslosenzahl und öffentliche Verschuldung durchschnittlich geringer. Hingegen ist die Kaufkraft und das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf größer. Insgesamt konnte beobachtet werden, dass die Einwohnerzahl auf dem Land immer mehr zunimmt und weniger junge Menschen das Bedürfnis haben, wegzuziehen.

„Familienunternehmen werden nur dann aus den Regionen heraus erfolgreich bleiben können, wenn sie dort gute Rahmenbedingungen vorfinden.“, stellt Kirchhöfer weiter fest. So hat die Corona-Pandemie beispielsweise gezeigt, dass die digitale Infrastruktur mehr Optimierung benötigt.

 

Quellen:

Handelsblatt 

Stiftung Familienunternehmen