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14. Oktober 2020

Wifu-Studie: Kooperation zwischen Familienunternehmen und Start-ups

In der neuen Studie des WIFU „Kooperationen zwischen Start-ups und Familienunternehmen“ werden Motive und Erwartungen von Start-ups an die Kooperation mit Familienunternehmen untersucht. Sie zeigt, wie Start-ups und Familienunternehmen das volle Potenzial einer Zusammenarbeit ausschöpfen können.

Die Potenziale, die sich aus Kooperationen zwischen Start-ups und Familienunternehmen ergeben, sind bereits vielfach erforscht – hierzu zählen insbesondere der Zugang zu neuen Kunden, Lieferanten und Netzwerken, Technologien und Arbeitsweisen. Neu ist allerdings der Wechsel in die Perspektive des Start-ups, da diese bisher nur hintergründig behandelt wurde.

Das WIFU führte dazu gleich zwei Untersuchungen durch, die die Sicht der jungen Unternehmen ins Zentrum stellen. Durch diesen Wechsel soll Mitgliedern aus Familienunternehmen und Eigentümerfamilien vor Augen geführt werden, welche Erwartungen und Bedürfnisse ihre potenziellen Kooperationspartner aus der „Start-up-Szene“ haben.

Daneben richtet sich die Studie jedoch auch an kooperationsinteressierte Start-ups selbst. Wie die Untersuchungsergebnisse nahelegen, herrscht unter Start-ups bisweilen ein stereo-typisches Verständnis von Familienunternehmen vor, die Unternehmen dieses Typs als Kooperationspartner unattraktiv erscheinen lassen. Diese und weitere Erkenntnisse bilden den Ausgangspunkt für eine Reihe von Handlungsempfehlungen, die sich explizit an Start-ups und Familienunternehmen richten. Ziel ist es, die beträchtlichen, noch ungenutzten Potenziale entsprechender Kooperationen besser auszuschöpfen.

„Familienunternehmen werden von Start-ups einige Vorurteile entgegengebracht“, berichtet die Studienleiterin Dr. Anne Heider. „Eine bessere Aufklärung über die Motive und der Erwartungshaltungen der Kooperation wäre sehr hilfreich.“

 

Quelle: WIFU