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9. März 2021

Gesund im Homeoffice

Das Homeoffice überrumpelt viele Firmen, aber auch Arbeitnehmer.

(md) Ein rasch eingerichteter Arbeitsbereich kann einige gesundheitliche Gefahrenquellen mit sich bringen. Eins soll vorab gesagt sein: Die Couch oder ein bequemer Sessel sind keine Alternativen. Gelenk- oder Muskelschmerzen lassen dann nicht lange auf sich warten.

Höhe richtig einstellen

Der Monitor sollte so eingestellt werden, dass der Arbeitnehmer auf das obere Drittel schauen kann, ohne den Kopf in den Nacken legen zu müssen. Eine Sitzhöhe ist optimal, wenn sich die Kniegelenke signifikant unter den Hüftgelenken befindet.

Pendelprinzip

Ein wichtiger Faktor ist ein geeigneter Bürostuhl. Dieser sollte das sogenannte Pendelprinzip integrieren. Das bedeutet, die Sitzfläche ist klein und horizontal ausgerichtet. Kleine Bewegungen sind tiefenstabilisierend, große Muskeln werden entlastet. Der Stuhl hat keinen absoluten Fixpunkt für das Becken und eine aktive Stabilisation wird gefördert. Zudem werden Rumpf, Beine, Arme und Kopf durch die Bewegung aktiv beansprucht.

Nackenstütze integrieren

Die Unterstützung des Nackens ist genauso wichtig, denn Verspannungen treten beim stetigen Sitzen schnell ein. Abhilfe kann dabei eine Nackenstütze schaffen. Diese wirkt im oberen Bereich der Wirbelsäulenmuskulatur ausgleichend.

Entspannungspausen

Der Arbeitsweg fällt im Homeoffice weg, der Gang zum Computer ist oft die einzige Route, die am Tag zurückgelegt wird. Das Einhalten regelmäßiger Entspannungspausen ist genauso wichtig wie ein effizientes Arbeiten trotz räumlicher Umstrukturierung. Eine weitere Möglichkeit, den Körper zu entspannen ist die des Ballsportkonzeptes Heidelberg. Welche Übungen dabei eingebaut werden können, zeigt die Autorin Antonia Muriqi in ihrem Buch „Der digitale Ball – Der Weg zu einer neuen Bewegungskultur“.