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20. Mai 2021

Steigender Umsatz bei Dr. Oetker

Die Nahrungsmittelunternehmen von Dr. Oetker haben im Geschäftsjahr 2020 ihren Umsatz auf rund 3,7 Milliarden Euro gesteigert und konnten damit bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkurseffekte um 11 Prozent wachsen.  

Die Investitionen von Dr. Oetker und der Conditorei Coppenrath & Wiese beliefen sich auf rund 156 Millionen Euro. Damit schaffen die Unternehmen die Grundlage für weiteres Wachstum in den kommenden Jahren.

 

  • Organisches Umsatzwachstum um 11 Prozent
  • Zuwächse im Retail-Sortiment
  • Einbußen im Professional-Geschäft
  • Fokus auf Nachhaltigkeit

Innovationen

Neben erfolgreichen Innovationen hatte die Corona-Pandemie nicht nur positiven, sondern im Außer-Haus-Markt auch merklich umsatzschmälernden Einfluss auf das Geschäftsjahr 2020. Im Saldo gelang es den Unternehmen, diese Einbußen trotz hoher Investitionen in die Aufrechterhaltung der Produktion auszugleichen.

Geschäftsjahr und Umsatzentwicklung 2020

„Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das weltweite Wirtschaftsgeschehen waren – und sind es noch immer – gravierend. Es ist uns glücklicherweise gelungen, uns schnell auf die ungewissen Herausforderungen einzustellen. Wir haben Hygiene- und Sicherheitskonzepte entwickelt, um unsere gesamten Arbeitsprozesse aufrecht zu erhalten, und haben diese diszipliniert umgesetzt. Dank unserer innovativen Produkt- und Dienstleistungslösungen sowie vor allem des beeindruckenden Engagements unserer gesamten Belegschaft konnten wir im Geschäftsjahr 2020 trotz Pandemie ein durchaus zufriedenstellendes Ergebnis erzielen“, erläutert Dr. Albert Christmann, Vorsitzender der Geschäftsführung, anlässlich der Veröffentlichung der Jahreskennzahlen.

Die auf allen Kontinenten agierenden Unternehmen der Gruppe erzielten im Jahr 2020 Umsatzerlöse in Höhe von 3,71 Mrd. Euro und konnten im Berichtsjahr um knapp 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr (3,39 Mrd. Euro) wachsen.

Akquisitionen

Im Bereich der Akquisitionen lag der Fokus im Jahr 2020 primär auf der fortgesetzten Integration der in den Vorjahren erworbenen Unternehmen. Zudem wurden kleinere Unternehmen akquiriert, die das organische Wachstum ergänzten.

Regionale Entwicklung

Auch bei der regionalen Betrachtung spiegelten sich im Wesentlichen die Auswirkungen der Corona-Pandemie wider: Die Retail-Sortimente konnten zulegen, der Out-of-Home-Konsum und die Professional-Märkte sind dagegen eingebrochen. Die Regionen Deutschland und Westeuropa profitierten trotz schwacher Professional-Umsätze insgesamt von moderaten Absatzsteigerungen in den Retail-Sortimenten. Diese erfreuliche Entwicklung ist stark getrieben durch die beiden strategischen Kategorien Pizza sowie Kuchen und Dessert, wobei insbesondere die pulverbasierten Sortimente zur Umsatzsteigerung beigetragen haben.

Insgesamt ist festzustellen, dass das Unternehmen in den letzten Jahren internationaler geworden ist und neben Europa inzwischen auch in Amerika sowie in Middle East und Nordafrika starke Marktpositionen aufgebaut hat.

Nachhaltigkeit im Fokus

In der 2020 intern ausgerollten Nachhaltigkeitsstrategie verankert das Unternehmen Nachhaltigkeit fest in seinen Geschäftspraktiken. Insgesamt 28 Projektteams arbeiten an der Umsetzung ambitionierter Nachhaltigkeitsziele. Dazu gehören Aktivitäten, mit denen das Unternehmen die sozialen und umweltbezogenen Auswirkungen seines unternehmerischen Handelns positiv gestaltet. Bereits bis 2022 soll das Unternehmen Klimaneutralität an allen Standorten erreichen.

Ausblick 2021

„Angesichts der Unwägbarkeiten durch die Corona-Pandemie fällt es schwer, eine Prognose für das laufende Geschäftsjahr abzugeben. Vieles hängt sicher von den Impferfolgen in allen Ländern der Welt ab. Denn wenn wir eines gelernt haben, dann, dass wir gemeinsame globale Lösungen finden müssen. Von nationalen Alleingängen lassen sich weder das Virus noch die Weltwirtschaft beeindrucken. Wir werden in den kommenden Monaten und Jahren noch mit den Auswirkungen der Pandemie zu kämpfen haben. Nichtsdestotrotz schaue ich zuversichtlich in die Zukunft. Wir haben viele spannende Produkt- und Geschäftsmodell-Innovationen, aber auch Projekte zur Verbesserung unserer Geschäftsprozesse angestoßen, die unsere Arbeitsweisen noch effizienter machen“, so Dr. Albert Christmann abschließend.

Quelle: Dr. Oetker

 

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