Aktuelles
23. August 2021

Henkel-Standort setzt auf 100 Prozent erneuerbare Energien

Das Henkel Fragrance Center in Krefeld produziert von nun an CO2-neutral und ist somit der erste Standort des Unternehmens, der seine Produktion vollständig auf klimaneutrale Energie umgestellt hat.

Der Forschungs- und Produktionsstandort deckt seinen gesamten Energiebedarf in der Produktion und Forschung mit Grünstrom und Biogas. Die Umstellung ist ein wichtiger Schritt zur Erreichung der ambitionierten Nachhaltigkeitsziele.

Im Fragrance Center in Krefeld werden seit 1956 Duftinnovationen für Henkel-Marken weltweit entwickelt und produziert, hauptsächlich für den Unternehmensbereich Laundry & Home Care.

100 Prozent regenerative Energiequellen

In den letzten zehn Jahren konnte das Familienunternehmen den Energieverbrauch des Standorts dank zahlreicher Umstellungen und Neuinstallationen von fast 3.000 auf derzeit etwa 1.600 Megawattstunden pro Jahr senken. Der größte Energieverbrauch entsteht dabei durch Heizungs- und Lüftungsanlagen. „Den Strom dafür beziehen wir bereits aus Wasserkraft, also aus einer zu 100 Prozent regenerativen Energiequelle“, sagt Standortleiter Marc-Steffen Schiedel. „Seit diesem Monat nutzen wir nun auch Biogas statt Erdgas zum Heizen unserer Gebäude und Anlagen – umgerechnet etwa 800 Megawattstunden pro Jahr.“

Vorreiter für klimaneutrale Produktion

Um bis 2040 ein klimapositives Unternehmen zu werden, verfolgt das Familienunternehmen eine ambitionierte Nachhaltigkeitsstrategie. Bis 2030 soll der Energieverbrauch der Standorte weltweit um 75 Prozent pro Tonne Produkt verringert und 100 Prozent des Stroms für die Produktion aus erneuerbaren Quellen bezogen werden. Auch in Düsseldorf, dem zweitgrößten Standort des Unternehmens weltweit, konnte ein wichtiger Meilenstein erreicht werden. Nachdem die Wasch- und Reinigungsmittelproduktion bereits vollständig auf Grünstrom umgestellt wurde, wird seit Juli 2021 auch der Gasbedarf für die Produktion von Flüssigprodukten und Geschirrspülmaschinentabs mit erneuerbaren Energiequellen gedeckt. Anfang 2022 folgt die Umstellung der energieintensiven Waschmittelpulver-Produktion auf Biogas.

Quelle: Henkel