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29. Oktober 2021

Familienunternehmen Heller blickt optimistisch in die Zukunft

Die wirtschaftliche Lage hat sich bei dem Familienunternehmen Heller im Jahr 2021 deutlich verbessert. Nach neun Monaten in 2021 liegt der Auftragseingang bereits ungefähr 80 Prozent über dem Vorjahr und wird bis Jahresende circa 450 Millionen Euro erreichen. Außerdem wurde der Gesellschafterkreis der Unternehmensgruppe neu geordnet.

Die wirtschaftliche Lage hat sich bei dem Familienunternehmen Heller im Jahr 2021 deutlich verbessert. Nach neun Monaten in 2021 liegt der Auftragseingang bereits ungefähr 80 Prozent über dem Vorjahr und wird bis Jahresende circa 450 Millionen Euro erreichen. Insbesondere auf dem europäischen Markt sowie in China und Brasilien ist mittlerweile eine deutliche Belebung zu spüren. Dabei dominieren im Einzelmaschinengeschäft vor allem Aufträge außerhalb der Fahrzeugindustrie.

Optimistisch in die Zukunft

Angesichts dieser erfreulichen Entwicklung blickt die Unternehmensgruppe optimistisch in die Zukunft. Das Familienunternehmen will bereits 2022 wieder an das Geschäftsvolumen von vor der Krise anknüpfen. Der weitere Ausbau des Flächengeschäfts, eine noch stärkere Präsenz in Asien und Nordamerika und die starke Marktposition im Nutzfahrzeuggeschäft werden weiterhin fehlende Aufträge rund um den PKW-Verbrennungsmotor ausgleichen.

Transformation

Die Transformation des Familienunternehmens wird konsequent vorangetrieben. „Unser breites Programm wird seit Jahren auf zusätzliche Anwendungen in der Produktion und für weitere Werkstücke ausgerichtet. So sind beispielsweise Strukturbauteile ein immer wichtiger werdendes Betätigungsfeld“, sagt Klaus Winkler, Vorstandsvorsitzender der Heller Management SE zur weiteren Entwicklung des Unternehmens.

Zukunftssicherung

„Angesichts der Unsicherheiten rund um den Verbrennungsmotor gewinnt aber auch die Unterstützung von Kunden, die die Nutzungsdauer längst installierter Produktionssysteme verlängern wollen, an Bedeutung“, so Winkler weiter. Zur weiteren Zukunftssicherung trägt sowohl die Digitalisierung als auch ein systematisches Innovationsmanagement bei, das neue Geschäftsfelder erarbeitet.

In Familienhand

Heller bleibt auch zukünftig in Familienhand – Veränderungen im Gesellschafterkreis
Der Gesellschafterkreis der Unternehmensgruppe wurde neu geordnet. Jochen und Steffen Schwencke sind am 14. Oktober 2021 als Gesellschafter ausgeschieden. Nicole Pfleiderer und Marc Heller halten künftig über Familiengesellschaften 100 Prozent der Anteile an der Heller Holding SE & Co. KGaA und werden damit Alleineigentümer der Unternehmensgruppe.

Heller wird somit als Familienunternehmen erhalten bleiben. Berndt Heller als Vorsitzender der Aufsichtsräte der Heller Management SE und der Heller Holding SE & Co. KGaA sowie die Aktionäre Marc Heller und Nicole Pfleiderer stehen uneingeschränkt dazu.

Strategische Ausrichtung

„Die Weiterführung des von den ersten beiden Generationen der Familie aufgebauten Familienunternehmens war meinem Bruder und mir immer eine große Verpflichtung. Es ist schön, dass mit meinen Kindern auch die vierte Generation der Familie zu dieser Verantwortung steht“, sagt Berndt Heller.

An der strategischen und operativen Ausrichtung wird sich durch diesen Schritt keine Veränderung ergeben. Der Vorstand der geschäftsführenden Heller Management SE ist und bleibt familienfremd besetzt. Die Vorstandsfunktion haben aktuell der Vorsitzende Klaus Winkler und Manfred Maier inne.

Quelle: Gebr. Heller Maschinenfabrik GmbH