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16. Dezember 2021

Familienunternehmer fordern steuerliche Anreize für private Investitionen

Um private Investitionen anzukurbeln fordert der Verband „Die Familienunternehmer“ die neue Bundesregierung auf, unter anderem Superabschreibungen zu ermöglichen und Planungs- sowie Genehmigungsverfahren zu beschleunigen.

In seiner Regierungserklärung bereite Bundeskanzler Olaf Scholz Gesellschaft und Wirtschaft darauf vor, dass die größte Transformation der Industrie und Ökonomie seit mindestens 100 Jahren bevorsteht. Gleichzeitig hätte er ein Jahrzehnt der Zukunftsinvestitionen ausgerufen. „Politische Investitionen werden erst dann zu realen Investitionen, wenn jemand baut oder anschafft. Ansonsten bleiben sie Phrasen – wie es sich beim Digitalpakt Schule gezeigt hat, dessen Mittel bei den Schülern in Form von Computern und schnellem Internet niemals angekommen sind“, sagte Verbandspräsident Reinhold von Eben-Worlée und ergänzte: „Betriebe brauchen verkürzte Rechtswege für ihre Investitionen in die Zukunft – diese Aufgabe muss ganz oben auf der To-Do-Liste der Ampelkoalitionäre stehen. Knapp dahinter kommt eine Reform der Regeln für Gewinnthesaurierungen, auch für Personengesellschaften. Das heißt: Für Unternehmen sollte das Einbehalten von Dividendengeldern handhabbarer und steuerlich attraktiver gemacht werden. Denn nur wer Eigenkapital aufgebaut hat, kann in die ökologische oder die digitale Transformation investieren, sei es mit eigenem Geld oder mit Fremdkapital.“ Nur durch steigende private Investitionen und wettbewerbsfähige Unternehmen werde man die Herausforderungen der Zeit bewältigen können – nicht durch ein weiteres Aufblähen der Staatsverwaltung durch 176 hochdotierte neue Beamtenstellen.

www.familienunternehmer.eu