IT & Digitalisierung
Die News März 2022

Alle zurück ins Büro!?

Hybrider Unternehmensführung gehört Zukunft

Hybrides Arbeiten ist keine Modeerscheinung, sondern wird nach der Pandemie mehrheitlich als Standard eingefordert, wie eine aktuelle Studie des Fraunhofer-Instituts zeigt. Um dies zu ermöglichen, müssen vor allem Belege und Ordner in der Verwaltung nachhaltig durch eine sichere IT-Infrastruktur und cloudbasierte Unternehmenssoftware abgelöst werden.

Silke Kanes
Lesezeit: ca. 4 Minuten
AdriaVidal / shutterstock.com

Kann ich mein Unternehmen auch dauerhaft erfolgreich aus dem Homeoffice führen? Diese wichtige Frage, zu Beginn der Pandemie gestellt, beschäftigt viele Familienunternehmen seit mittlerweile fast zwei Jahren. Zum Beginn des Lockdowns waren oftmals nur die Kolleginnen und Kollegen aus der Verwaltung in ansonsten geisterhaft leeren Büroräumen. Grund dafür waren die unzähligen Ordner, Faxgeräte, Stempel und Aktenschränke vor Ort. Wenn es auch hier zu heikel wurde, wurden teilweise mehrere Wäschekörbe voll mit Akten und Stempeln nach Hause genommen, ganz zu schweigen von Kisten voller PC-Equipment mit den darauf installierten Softwaresystemen.

„Neues Normal“

Mittlerweile hat sich das „hybride Arbeiten“ – teils im Betrieb, teils mobil von zu Hause – als „Neues Normal“ eingependelt. Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) hat im Herbst 2021 die Personalverantwortlichen vieler mittelständischer Unternehmen mit überwiegend Bürobeschäftigten befragt, wie das „New Normal“ konkret ausgestaltet wird. Unternehmen bewerten das Thema „Vor Ort vs. mobil/hybrid“ und die damit einhergehenden Digitalisierungsanforderungen sind sehr eindeutig, wie die Grafiken zeigen: