Bauen & Architektur

Anders bauen
Unternehmen mit innovativem Leitbild

Gustav Epple – das ist ein Name, der für schwäbischen Pioniergeist, unternehmerischen Mut, Zielstrebigkeit und innovatives Denken steht. Die Stuttgarter Firma kann dabei mittlerweile auf eine 111-jährige Tradition zurückblicken.

Es war schon ein kleines Wagnis, als Gustav Epple am 24. Oktober 1909 im damaligen, ein Jahr zuvor nach Stuttgart eingemeindeten „Höhenluftkurort“ Degerloch die Zimmerei Dietrich übernahm. Doch dem Bauingenieur gelang es schnell, seine Firma in ganz Deutschland bekannt zu machen. Zahlreiche Wohngebäude, Fabriken, Schulen, Krankenhäuser, Staats- und Geschäftsgebäude, Straßen, Brücken, Türme, Hallen und Kirchen sind seinem Unternehmen zu verdanken. Namhafte Bauprojekte des Familienunternehmens in Stuttgart waren zum Beispiel der Fernsehturm des damaligen Süddeutschen Rundfunks, die neue Liederhalle im Stadtzentrum oder der Wiederauf- und Neubau des Daimler-Benz-Werks in Sindelfingen. Der Fernsehturm gilt als historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland. Für die Bauarbeiten bildete Gustav Epple zusammen mit dem Bauunternehmen Wayss & Freytag eine Arbeitsgemeinschaft.

Die geschäftsführenden Gesellschafter Götz Ellinger und Heico Zirkel (v.r.).Gustav Epple / Max Leitner
Die geschäftsführenden Gesellschafter Götz Ellinger und Heico Zirkel (v.r.).

Nachhaltig investieren

Über alle Höhen und Tiefen der Unternehmensgeschichte hinweg, ist das Unternehmen mit Hauptsitz Stuttgart sowie drei Niederlassungen in München, Berlin und Dresden heute als Generalunternehmer mit rund 150 erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stärker denn je am Markt präsent. Und dass erst recht seit dem Generationswechsel an der Unternehmensspitze im Jahr 2015 mit Götz Ellinger und Heico Zirkel als geschäftsführende Gesellschafter. Erklärter Anspruch ist es, Bauen als nachhaltige Investition in die Zukunft und die vielfältigen Aufgabenbereiche einer modernen Gesellschaft zu sehen. Genau darauf zielt auch die Philosophie des „Anders bauen“ ab. Dahinter steckt der Leitgedanke, durch klar definierte und wertschöpfend ineinandergreifende Prozesse dafür zu sorgen, dass die jeweiligen Projekte kostenoptimiert und termingerecht realisiert werden – von der Idee über die Planung und Ausführung inklusive der technischen Gebäudeausstattung bis zur schlüsselfertigen Übergabe. Egal, ob öffentliche Gebäude, Schulen, Krankenhäuser, Industrie, Logistik- und Bürogebäude, Hotels oder Wohnungsbau. Dafür wird das eigenentwickelte Prozessmanagementsystem „Prozesshaus.Plus.“ eingesetzt. Am Anfang und am Ende des Kernprozesses Planen und Bauen stehe der Kunde im Fokus. Ein zufriedener Kunde werde am Ende eines Projekts Gustav Epple sicher wieder bei einem weiteren Projekt berücksichtigen. Bauen als nachhaltige Investition bedeutet für Gustav Epple außerdem, bestehende Gebäude oder Einrichtungen bestmöglich zu schützen, zu erhalten und zu sanieren.

Neue Zentrale in Stuttgart

Die neue Zentrale von Gustav Epple in Stuttgart-Degerloch ab September 2021.Gustav Epple
Die neue Zentrale von Gustav Epple in Stuttgart-Degerloch ab September 2021.

„Grundsätzlich gilt für alle unsere Kunden, dass sie weit mehr sind als nur Auftraggeber“, betont Geschäftsführer Heico Zirkel. „Vielmehr betrachten wir sie als Partner, mit denen wir eng und sehr persönlich zusammenarbeiten.“ Als Spiegelbild von „Anders bauen“ präsentiert sich auch der aktuell entstehende, voraussichtlich im September 2021 bezugsfertige Neubau der Zentrale des Familienunternehmens im Industriegebiet Tränke in Stuttgart-Degerloch. Auf drei Geschossen und insgesamt 4.300 Quadratmetern entstehen hier moderne Arbeitswelten für 110 Mitarbeiter. Ein innenliegendes Atrium sorgt für die nötige Luftigkeit und verbindet zentral alle Geschosse. „Unser neues Zuhause, in dem wir alle Prozesse noch besser leben können, wird auch unsere Attraktivität für potenzielle Mitarbeiter weiter erhöhen“, ist Geschäftsführer Götz Ellinger fest überzeugt. Ein Mehrwert, der sich in vielerlei Hinsicht rechne. 

www.gustav-epple.de