Bauen, Energie & Umwelt

Change und Chance
Wie die Corona unsere Arbeitswelt verändert

Wie wird das neue Normal am Arbeitsplatz aussehen? Werden künftig dauerhaft Bodenmarkierungen für den vorgeschriebenen Mindestabstand zwischen den Büro-Arbeitsplätzen sorgen? Erleben wir eine Renaissance der Einzelbüros? Werden Firmen Büroarbeitsplätze reduzieren und ihre Mitarbeiter weiter im Homeoffice arbeiten lassen? Finden Meetings mit mehreren Personen nur noch im virtuellen Raum statt? Wie werden sich Arbeitsplätze in der Produktion verändern? Und wie auf dem Gesundheitssektor? Oder kurz: Wie werden wir Menschen in 2020+ lernen und arbeiten?

Auch für die Arbeitswelt in der Post-Corona-Zeit gilt: Ein Patentrezept für den perfekten Arbeitsplatz gibt es nicht. Zukunftsweisende Arbeitswelten sind so vielfältig wie die Aufgaben und Prozesse innerhalb der Organisation und sollten die jeweilige Unternehmenskultur widerspiegeln. Für Vollack als Experte für methodische Gebäudekonzeption bestätigt sich in der Krise die Haltung, dass Arbeitswelten in intensiver Zusammenarbeit mit dem Bauherrn konzipiert werden müssen – individuell an seiner Strategie, seinen Bedarfen und Prozessen ausgerichtet. Die Zukunftserwartung und -vision unserer Kunden und ihrer Kunden ist für uns auch weiterhin der Motor für die Planung und Konzeption ihrer neuen oder veränderten Arbeitswelt.

Planen und Bauen mit Methode

Mit künftigen Bauherren sprechen wir darum erst einmal nicht übers Bauen, sondern über ihre Zukunftsstrategie. Maßgeschneiderte Gebäudelösungen entstehen bei Vollack nach der eigenen Methode und als „Design and Build“. Projekte werden von Anfang an kundenindividuell, qualitativ hochwertig, termin- und kostensicher geplant. Gerade dafür ist es wichtig, das Beste aus zwei Welten verknüpfen zu können. Wer plant und realisiert, kann die Detailtiefe in jeder Hinsicht nutzbringend zur Wirkung bringen. In Corona-Zeiten beweist sich die Vollack-Methodenkompetenz umso mehr, weil Arbeitswelten maßgeschneidert und eben deshalb in hohem Maße wandlungsfähig sein müssen. Unsere Kunden wissen unter Umständen heute noch nicht, was ihre Kunden oder auch die Erfordernisse unserer Umwelt morgen von ihnen erwarten. Damit Unternehmen schnell auf geänderte Anforderungen reagieren können, müssen Büros, Industrie- oder Gesundheitsimmobilien flexibel angepasst werden können.

Vor Umsetzung: „Butz.Eins.Zwo“ – größtes, zertifiziertes Büro-Passivhaus NRWs in KölnVollack-Gruppe
Vor Umsetzung: „Butz.Eins.Zwo“ – größtes, zertifiziertes Büro-Passivhaus NRWs in Köln

Platz für Begegnung und Kommunikation

Nicht nur Kundenbedürfnisse sind ein Motor für Veränderung. Das Corona-Virus hat die digitale Transformation der Arbeitswelt beschleunigt, zum Beispiel das mobile Arbeiten. War regelmäßiges Home-Office vor der Krise in zahlreichen Unternehmen Zukunftsmusik, bestimmt das Arbeiten zuhause jetzt den Alltag in vielen Firmen. Im neuen Normal wird Home-Office ein Bestandteil der Unternehmenskultur sein. In der Folge bekommen Flächen im Unternehmensgebäude umso mehr die Bedeutung von Interaktions- und Kommunikationsbereichen. Gefragt sind Raum- und Arbeitskonzepte, die optimale Voraussetzungen für Kollaboration, Kreativität und Wissenstransfer bieten. Alle, die im Moment an vielen Digitalmeetings teilnehmen, wissen, dass Begegnung und Austausch in einem analogen Meeting durchaus anderen Rahmenbedingungen folgen. Dennoch: Positive Erfahrungen, die Unternehmen aktuell in der Krise erleben, bieten die Chance, dass sich digitale Prozesse in der Zeit danach dauerhaft etablieren können und nachhaltig Vorteile bieten. Auch unsere Umwelt profitiert von einem Weniger an Staus und dem erheblichen Schadstoffausstoß durch Geschäftsreisen.

Gesundheit im Fokus

Arbeitswelten sind vielfältig und flexibel. Sie sind aber auch Orte, an denen sich Menschen wohlfühlen sollen. Dafür sorgen unter anderem ein angenehmes Raumklima, viel Licht und eine gute Akustik. In Zukunft werden darüber hinaus Gesundheits- und Hygieneaspekte bei der Planung von Arbeitswelten eine stärkere Rolle spielen. Öffnen sich alle Türen künftig ohne Berührung und nur, wenn die Körpertemperatur stimmt? Vielleicht haben wir in Zukunft eine App auf dem Smartphone, um den Schreibtisch zu scannen und damit zu überprüfen, ob dieser einwandfrei gereinigt ist. Die ersten Bürogebäude, die mit automatischen Körpertemperaturmessungen und virenabweisenden Türgriffen technisch auf Pandemien vorbereitet sind, entstehen bereits.

Geplant, gebaut, inzwischen ausgezeichnet mit dem Düsseldorfer Umweltpreis: GfA, zweitgrößtes zertifiziertes Büro-Passivhaus in NRW
Geplant, gebaut, inzwischen ausgezeichnet mit dem Düsseldorfer Umweltpreis: GfA, zweitgrößtes zertifiziertes Büro-Passivhaus in NRW

Umweltbewusstsein steigt

Die flächendeckende Kontaktsperre, in den Nachbarländern sogar der Lockdown, hat vielen vor Augen geführt, wie stark sich die Produktion und der Verkehr auf die Luftqualität auswirken. Auch Berichte davon, wie die Gefahr einer Übertragung von Krankheiten steigt, wenn die Lebensräume von Tieren zerstört werden, stärken das Umweltbewusstsein in der Gesellschaft. Nachhaltige Gebäudelösungen werden daher in Zukunft noch stärker gefragt sein. Mehrere energetisch optimierte Gebäude und zertifizierte Passivhäuser unterstreichen, dass Vollack gemeinsam mit seinen Kunden nachhaltig in die Zukunft denkt, und zwar schon länger. Dabei bedeutet nachhaltiges Bauen nicht nur, ökologische Materialien einzusetzen und eine möglichst positive Energiebilanz zu erzielen, sondern auch ein gesundes und behagliches Umfeld zu schaffen, in dem Menschen auch nach der überstandenen Krise gern arbeiten.

Das Corona-Virus wird unser Leben verändern, weil wir ganz neue Erfahrungen sammeln konnten, erfolgreiche Alternativen entdeckt haben und ungewohnte Wege gegangen sind – abseits dessen, was bislang Normalität war. Diese Veränderungen werden sich auch auf die Planung von Gebäuden und Arbeitswelten auswirken. Wir bei Vollack verstehen das als Ansporn, auch das neue Normal für unsere Kunden in Gebäudesprache zu übersetzen.

www.vollack.de