Mobilität & Flotte

Neue Zeiten – neues Denken
Modernes Flottenmanagement heute

Majk Strika

Digitalisierung, E-Mobilität, Kostendruck, Skalierung – schon vor den Corona-Ausnahmejahren war klar, dass sich die Flottenbranche verändern wird. Jetzt ist der Wandel definitiv da. Damit gelten auch viele vermeintlich unveränderliche Branchengesetze im Markt nicht mehr.

Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass sich Mittelständler auf eine völlig neue Situation einstellen mussten. Flexibilität heißt jetzt das Gebot der Stunde. Die Möglichkeiten für flexible Anpassungen sind allerdings in Bezug auf die eigene Flotte sehr begrenzt. Der Flottenmarkt in Deutschland ist den vergangen 20, 30 Jahren in eine Art Dornröschenschlaf versunken. Es fehlt an Transparenz und Flexibilität, denn Unternehmen werden teils in starre Kostüme gesteckt und können nicht zwischen unterschiedlichen Finanzierungsformen und Produkten wählen. Gleichzeitig versprechen Lösungen von der Stange aber nicht die Flexibilität, die notwendig wäre.

Fuhrparks transparent und flexibel steuern

In anderen Ländern, wie zum Beispiel in den USA, sind Veränderungen in Sachen Flexibilität im Fuhrparkmanagement seit einigen Jahren im Gange. Deswegen wollen dort die Flottenmanager trotz mittel- oder langfristiger Verträge ihre Fuhrparks aktiv steuern. Sie wollen sich durch das Marktgeschehen ergebende Vorteile flexibel ausnutzen. Kurz: Sie wollen den Flottendienstleister als strategischen Partner und nicht als gefühlten Kontrahenten, der sie vertraglich einengt. Das hat zur Folge, dass sich dort nicht mehr nur fast ausschließlich um den Leasingfaktor gekümmert wird, sondern ein ganzheitliches Fuhrparkmanagement gelingt. So kann beispielsweise der optimale Austauschzeitpunkt für Fahrzeuge gefunden werden – sogar unter Berücksichtigung von unerwarteten Reparaturen. Auch Standzeiten können minimiert werden. Diese Kostenoptimierungen gelingen durch zwei Faktoren:

  1. die nötige Datentransparenz im Austausch mit dem Flottenpartner
  2. Verträge, mit denen man die Erkenntnisse aus den Daten flexibel umsetzen kann

Die nötige Datentransparenz schaffen

Das Flottenmanagement der Zukunft ist ohne ein vernünftiges und konsolidiertes Datenmanagement nicht darstellbar. Je heterogener die Flotten werden, desto wichtiger ist es, Daten zu analysieren. Nur so lässt sich für die verschiedensten Fuhrparks eine maßgeschneiderte Lösung finden und die optimale Mobilität für den jeweiligen Einsatz finden. Alles, was in einem Fuhrpark passiert, produziert Daten. Diese sollten genutzt werden, um das Investment von Mittelständlern in Flotten zu optimieren. Dank Fuhrparkmanagement-Softwares können Fahrerdaten in Echtzeit angeschaut, analysiert und verglichen werden. Auch der Endnutzer kann sich Reports ziehen. Dies ist beispielsweise bei den derzeitigen Spritpreisen sehr nützlich: Es geschieht eine genaue Datenerfassung von Kosten, Zeitpunkt und Kraftstoff. Durch Abweichungsmeldungen können so Kostensenkungsstrategien umgesetzt werden. Aber auch Lieferantenketten können kontrolliert, Fahrzeugbestellungen eingesehen oder Unfallmanagement betrieben werden.

Holman

Alles aus einer Hand

Um die Erkenntnisse aus den Daten zu ziehen, die die Flotte produziert, sind flexible Verträge das A und O. Praktisch ist es daher, wenn alles aus einer Hand kommt – egal ob Wartung, Finanzierung, Remarketing, Software oder Fahrerkommunikation. Innerhalb von flexiblen Baukastenverträgen wird Fuhrparkmanagern nicht nur ein wirklich flexibles Leasingkonzept angeboten, sondern es umfasst ein ganz individuelles Angebotsspektrum von der Einsteuerung über die Betreuung während der Laufzeit bis zur Aussteuerung der Fahrzeuge. Die Einzelbausteine sind dabei entbündelt von anderen Services und Leistungen. Das heißt, wenn der Fuhrpark über ein Open-End-Leasing-Modell geleast ist, kann beispielsweise noch immer auf das eigene oder ein freies Werkstattnetz zurückgegriffen werden, je nachdem, wie es gewünscht ist. Die Bausteine werden dann in einem kostengünstigen wie effizienten Rahmen realisiert und auf Ist-Kostenbasis abgerechnet. Dabei ist es nützlich, wenn der Fuhrparkmanagementdienstleister seinen Kunden durch stetiges Durchleuchten des Marktes immer wieder Impulse gibt, an welchen Stellen sich für ihn vielleicht noch Kosten oder der Aufwand reduzieren lassen – vor allem in Zeiten, die sich gerade von Tag zu Tag ändern.

Fuhrpark sollte ein Investment sein

Die traditionelle Flottenverwaltung hat ausgedient. Dank Daten, die genutzt werden, um Optimierungspotenziale tatsächlich zu nutzen, und flexiblen Verträgen, die maßgeschneidert abgeschlossen werden können, ist der Fuhrpark kein einfacher Kostenblock, sondern ein wirkliches Investment. Flexibilität und Transparenz in Sachen Daten und Verträgen: In volatilen Zeiten ein guter Weg, um schnell auf Marktgeschehnisse zu reagieren und Entwicklungen genau zu beobachten.

Kurz vorgestellt

Holman ist ein führendes Dienstleistungsunternehmen der Automobilbranche, das weltweit sowohl Geschäfts- als auch Privatkunden bedient. Die Geschichte von Holman begann vor fast einem Jahrhundert mit einem einzigen Ford-Händler in New Jersey. Heute ist Holman mit Hauptsitz in Mount Laurel, New Jersey, eines der größten Automobil-Serviceunternehmen in Familienbesitz mit mehr als 6.500 Mitarbeitern in Nordamerika, Großbritannien und Deutschland.

Holman in Deutschland, ehemals ARI Fleet Germany, ist seit 2013 und mittlerweile mit über 210 Mitarbeitenden hierzulande im Bereich Fuhrparkmanagement und Leasing tätig. Das Unternehmen kam mit der Vision auf den deutschen Markt, das Leasinggeschäft mit dem Open-End-Leasing-Produkt „FlexLease“ zu revolutionieren. Heute betreut Holman zahlreiche Kunden im Bereich Leasing und findet dank eines großen Teams aus Experten und starken Partnern individuelle Vertragslösungen, die die Flexibilität beinhalten, die sich Kunden wünschen.

www.holmanfleet.de