Portraits
15. April 2015

Gelebte Schnelligkeit

Die Architektur als Erfolgsfaktor rückt beim Bau eines neuen Firmensitzes immer stärker in den Fokus. Gefragt sind Lösungen, die nicht nur das Image des Bauherrn widerspiegeln, sondern auch sämtliche Prozessabläufe innerhalb der Immobilie berücksichtigen. Die Peneder Bau GmbH aus Oberösterreich hat sich in diesem Bereich einen Namen gemacht – auch in Deutschland.

Kommt man mit Geschäftsführer Christian Peneder ins Gespräch, merkt man schnell, dass das Familienunternehmen einiges anders macht als die Konkurrenz. Das fängt schon bei der Belegschaft an. Der Chef redet nicht von „Mitarbeitern“, sondern von „Mitunternehmern“, da gibt es keine Abteilungen, sondern Teams. „Wertschätzungen und Vertrauen sind zwei unserer zentralen Werte – gegenüber Mitarbeiter, Lieferanten und Kunden“, sagt der Familienunternehmer. Die Teams bestehen aus drei bis neun Personen unterschiedlicher Disziplinen. Jede Gruppe wickelt Aufträge von der Planung bis zur Schlüsselübergabe eigenverantwortlich ab – entsprechend werden sie am Erfolg finanziell beteiligt. Ein Teamsprecher ist zuständig für Ergebnis, Kommunikation, Personal und Entwicklung. „Diese Struktur sorgt für flache Hierarchien, hohe Flexibilität, verlangt aber auch engagierte und mitdenkende Mitunternehmer“, unterstreicht Peneder.

Horizont im Kopf erweitern

Der Spezialist für Business-Bauten verfolgt bei der Planung und Realisierung von Projekten den eigens entwickelten Fast-Forward-Ansatz. Es geht darum, auf dem schnellsten Weg zum Ziel zu kommen. Das erreichen die Spezialisten mit einer Rundumbetreuung in jedem Unternehmensbereich. „Fast Forward“ steht nicht nur für Geschwindigkeit bzw. die pünktliche Fertigstellung, sondern Begegnungsqualität und vorauseilende Koordination. „In ‚Ready to Go’-Workshops stellen wir den Unternehmen viele Fragen. Damit erreichen wir einen möglichst reibungslosen Ablauf. Gleichzeitig fordern wir aber auch unseren Kunden heraus, sich sehr intensiv mit dem Projekt auseinanderzusetzen, den Horizont im Kopf zu erweitern und eventuell auch Grenzen zu überschreiten“, erzählt Christian Peneder. Wichtig sei etwa, welche ästhetischen Ansprüche das Unternehmen an das Gebäude stelle, ob weiteres Wachstum ermöglicht werden solle oder wie die Produktionsprozesse im neuen Gebäude künftig geplant sind. „Dies führt letztlich zu einer unverwechselbaren Immobilie, die die Identität eines Unternehmens auf den ersten Blick sicht- und erlebbar macht.“ Dass dem wirklich so ist, zeigen die zahlreichen positiven Rückmeldungen von Kunden wie der Enders Ingenieure GmbH: „Wir kommen durch das neue Gebäude zu größeren Aufträgen, weil das Vertrauen in unsere Stärke größer geworden ist, sagt Enders-Geschäftsführer Florian Ganz. „Auch unsere Mitarbeiter treten selbstbewusster auf, weil der Firmensitz jetzt unsere wirkliche Leistungsfähigkeit präsentiert.“

Der Preis ist fix

Zum vorauseilenden Konzept der Peneder Bau GmbH gehört es auch, dass der Kunde schnell weiß, was ihn der Neubau kosten wird. „Bei uns gibt es einen fixen Preis, der bauliche Risken abdeckt“, so Christian Peneder. „Möglich macht dies unter anderem eine enge Vernetzung und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Lieferanten, die ebenfalls großen Wert auf Fairness und die Einhaltung getroffener Vereinbarungen legen.“ (hf)

www.peneder.com